SPD mit herben Verlusten bei Bundestagswahl in Niedersachsen
28.09.2009 08:28 von Axel
Bundesumweltminister Gabriel behauptet seinen Wahlkreis
Hannover (ddp-nrd). Die niedersächsischen Wähler haben der SPD bei der Bundestagswahl herbe Verluste beschert. Die Sozialdemokraten bekamen nach dem vorläufigen Ergebnis des Landeswahlleiters landesweit 35,8 Prozent der Erststimmen und 29,3 Prozent der Zweitstimmen (2005: 47,3/43,2).
Die CDU kam auf 38,5 Prozent beziehungsweise 33,2 Prozent (2005: 39,0/33,6), die FDP auf 7,9 beziehungsweise 13,3 Prozent (2005: 3,9/8,9), die Grünen kamen auf 8,4 beziehungsweise 10,7 Prozent (2005: 4,7/7,4) und die Linken auf 7,5 beziehungsweise 8,6 Prozent (2005: 3,5/4,3).
Die Wahlbeteiligung im Land lag bei 73,3 Prozent und damit unter der von 2005 mit 79,4 Prozent. Insgesamt waren rund 6,1 Millionen Niedersachsen zur Wahl eines neuen Bundestages aufgerufen.
Auch im Wahlkreis von Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) in Osnabrück-Stadt hatten die Christdemokraten die Nase vor. Dort bekam die CDU 38,4 Prozent der Erst- und 34,0 Prozent der Zweitstimmen (2005: 40,4/35,7). Die SPD kam auf 33,0 Prozent der Erststimmen und 26,7 Prozent der Zeitstimmen (2005: 44,1/40,0). Die FDP erzielte 10,4/14,0 Prozent (2005: 5,3/9,2), die Grünen 10,1/12,9 (2005: 6,3/9,7) und die Linken 7,0/8,3 (2005: 3,2/3,7).
Im Wahlkreis Salzgitter-Wolfenbüttel von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) dagegen gaben 44,9 Prozent der Wähler den Sozialdemokraten die Erst- und 34,2 Prozent die Zweitstimme (2005: 52,3/47,7). Die CDU kam dort nur auf 32,6 bzw. 30,7 Prozent (2005: 35,6 /31,3), die FDP auf 6,1/10,6 (2005: 2,6/7,4), die Grünen auf 5,8/8,8 (2005: 3,4/5,5) und die Linken auf 8,1/10,0 (2005: 4,0/5,0)
(ddp)
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