Hitze-Rekord in Hannover und die Ernte vertrocknet
13.07.2010 09:12 von Daniela Ehlers
Rüben verkümmern und fast vertrocknete Felder
Menschen und Tiere leiden unter der Sahara-Hitze in Deutschland. Jetzt bedroht sie auch die Landwirtschaft in der Region Hannover. Vor allem der Weizen leidet unter dem Regenmangel aber auch Mais, Kartoffeln und Zuckerrüben wachsen langsamer und entwickeln sich schlecht.
Sorgenvoll blicken die Landwirte zum Himmel. Das Korn ist kümmerlich klein. Da droht ein Verlust von mehr als 30 Prozent. Die Rüben müssen wegen der Hitze jetzt Tag und Nacht bewässert werden.
Ein Landwirt aus Bolzum ist Mitglied einer Betriebsgemeinschaft von 12 Bauern (580 Hektar). Auf unserem leichten Boden verdorrt uns der Weizen. Wir rechnen mit einem Ernteausfall von 30 bis 40 Prozent. Wenn es nicht bald regnet, sieht es auch bei der Rübenernte böse aus. Da wir keine wassereführenden Bodenschichten haben, können wir auch nicht beregnen. Wir werden von Brüssel mit Ausgleichszahlungen gefördert. Wenn die Ernte katastrophal wird, hoffen wir, dass der Staat uns hilft.
Die erste Heuernte ist drin, die zweite und dritte auf der Wiese verbrannt. Das Getreide ist notreif, der Mais zum großen Teil vertrocknet.
Im Landwirtschaftsministerium sieht man die Situation noch gelassen. Es ist erst der Anfang der Trockenperiode. Sollte es zu Katastrophen wie lang anhaltender Dürre kommen, gäbe es für die Landwirte die Möglichkeit auf Überbrückungskredite. Ob sich die schlechte Ernte auf die Lebensmittelpreise auswirkt, können die Experte noch nicht sagen.
Foto:3268zauber
Der allseits bekannte und beliebte Blödelbarde aus Ostfriesland, Otto Waalkes, kommt nach Hannover!
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