Borkumer Klöße

Traditionelles Gericht von der Insel

ein Niedersachsen-Artikel von Redaktion - 05.02.2013

Wie jede Region in Deutschland und der Welt hat auch die Norddeutsche ihre eigenen Rezepte. Mehr oder weniger bekannte Gerichte findet man in allen Teilen Niedersachsens und den anderen Bundesländern, die entlang der Nord- und Ostsee liegen. Viele sind bekannt und werden auch schon einmal als Urlaubserinnerung in anderen Regionen nachgekocht.

Jede Region in Norddeutschland hat so ihre typischen Gerichte, die Region, aus der sie stammen, wird oft in den Rezepten mit angeführt. Ob Inseln oder Festland, überall gibt es ein Gericht, das typisch ist. Bekannt sind bestimmt Labskaus oder Krabbenbrötchen, Schnüsch und die Borkumer Klöße erfreuen sich großer Beliebtheit, ebenso wie die anderen Gerichte der nordfriesischen und ostfriesischen Inseln.

Während der Schnüsch ein Gemüserezept ist, sind die Borkumer Klöße ein Gericht, das in die Rubrik der Mehlspeisen eingeordnet werden kann. Sicher ein Sparrezept aus alten Zeiten, jedoch auch ein leckeres, das natürlich von der Insel Borkum stammt.

Für die Borkumer Klöße wird aus Mehl, Zucker, Milch und Ei ein Teig hergestellt, aus dem Klöße gemacht werden,  die im siedenden Wasser gargezogen und anschließend auf dem Teller mit Rübenkraut, ausgebratenem Speck und dem Fett übergossen werden.

Dies ist eine einfache, aber nahrhafte Mahlzeit, die man so oder in einer anderen Form früher hergestellt hat. Überlieferungen haben die Borkumer Klöße und andere Gerichte bis in die heutige Zeit erhalten. Bei der Rückbesinnung auf die einfachen Gerichte, die zum Teil aus Zutaten aus heimischem Anbau hergestellt werden, spürt man wieder die Urtümlichkeit und das einfache Leben auf dem Land in NIedersachsen. Ein positiver Effekt ist, dass bei den alten Rezepten auch der Geldbeutel geschont wird.

 

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