Aller

Wichtiger Zufluss der Weser

ein Niedersachsen-Artikel von Michael Weber - 15.10.2011

Von Sachsen-Anhalt kommend verläuft die Aller durch das östliche und nord-östliche Niedersachsen. Die Quelle entspringt in der Magdeburger Börde in Sachsen-Anhalt, von wo die Aller weiter nach Verden fließt und schließlich in die Weser mündet. Sie wird in die Abschnitte Oberaller, Mittelaller und Unteraller eingeteilt, nur die Unteraller ist Bundeswasserstraße. Das Einzugsgebiet der Aller umfasst 15.744 Quadratkilometer. Namhafte Städte, an denen der Fluss vorbeikommt, sind Celle und Gifhorn. Im Verlauf der Oberaller, in der Nähe von Gifhorn, ist der Allerkanal mit einer Länge von 15 Kilometern zu finden, der in erster Linie zum Schutz gegen Hochwasser gebaut wurde.

Eine ruhige Angelegenheit

Die Aller ist heute ein eher stiller Fluss. Während früher die Schifffahrt noch einen großen Stellenwert hatte, so nahm dies im Laufe der Jahrhunderte immer mehr ab. Heute wird man vergeblich nach großen Schiffen auf der Aller suchen, die im Auftrag der Handelswirtschaft unterwegs sind. Die Unteraller ist allerdings auf einigen Streckenabschnitten als Bundeswasserstraße gekennzeichnet.

Um die Aller geht’s rund

Dafür sind die herrlichen Landschaften rund um die Aller besondere Anziehungspunkte für Touristen. Das Aller-Leine Tal in der Lüneburger Heide lockt mit malerischen Heidelandschaften. Floßfahrten, Wandern, Walking sind sehr beliebt. Kultur und Sehenswürdigkeiten bieten nahe Städte, wie Hannover. Der Aller-Radweg ist bestens geeignet, um die ruhige Flusslandschaft vom Drahtesel aus zu erkunden. Aber auch eine Vielzahl von Schlössern und Burgen entlang der Aller laden zu einem Besuch ein.

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