Altes Land

Ferien zwischen Apfelbäumen

ein Niedersachsen-Artikel von Redaktion - 21.11.2013
Das Alte Land steht für eine reiche Apfelernte

Als „Altes Land“ wird die Elbmarsch-Region südlich der Elbe bezeichnet, die sich zwischen Hamburg und Niedersachsen befindet. Die „Hauptstadt des Alten Landes“ ist die niedersächsische Gemeinde Jork. Weiterhin zählen die Samtgemeinde Lühe sowie der Ortsteil Rübke (Neu Wulmstorf) in Niedersachsen und die Stadtteile Cranz, Francop, Neuenfelde in Hamburg zum Alten Land. Das Alte Land ist der Obstkorb Deutschlands, denn hier werden die besten Apfelsorten und viele weitere Früchte angebaut. Aber auch die Schifffahrt und das maritime Leben haben einen sehr großen Stellenwert. Die Bezeichnung Altes Land ergibt sich aus dem Plattdeutschen Olland und bezieht sich auf die Geschichte der Region und die holländische Kolonisation.

Der Obstgarten Deutschlands

Als größtes, geschlossenes Obstanbaugebiet in Deutschland hat das Alte Land eine außerordentliche Bedeutung, die sich entsprechend auf den Tourismus auswirkt. Der Duft von frischen Früchten liegt überall in der Luft, besonders die Obstblüte verwandelt das Alte Land in ein traumhaftes Farbenmeer. In Verbindung mit den Altländer Fachwerkhäusern ergibt sich ein einmaliges Landschaftsbild. Zu den bedeutenden Orten des Obstanbaus gehören Jork, Grünendeich, Steinkirchen sowie Hollern-Twielenfleth. Während im Frühjahr die Obstblüte das Highlight im Alten Land ist, bietet die Erntezeit im Herbst ein wahrhaft kulinarisches Vergnügen. Jetzt werden die erlesenen Spezialitäten aus Äpfeln serviert und die urigen Ladengeschäfte auf den Gutshöfen haben Hochkonjunktur. Auch Urlaub auf den Obst-Bauernhöfen wird dann zu einem fruchtigen Erlebnis.

Mehr als 16 Millionen Obstbäume gedeihen im Alten Land. Der Apfel ist hier Trumpf, daneben werden auch Kirschen, Pflaumen und verschiedene Beeren angebaut. In den feinen Restaurants werden die besten Apfelspeisen in allen Variationen serviert und eine „Appelkeunigin“ darf im Alten Land natürlich nicht fehlen, ebenso wenig wie die Blütenkönigin. Dem Apfel wird außerdem mit unzähligen Veranstaltungen und Einrichtungen gehuldigt.

Sehenswertes Brauchtum und maritimes Flair im Alten Land

Brauttüren, Prunkpforten, Buntmauer-Fachwerk oder Altländer Filigranschmuck gibt es wirklich nur im Alten Land. Ob Silberschmuck oder historische Hofeingänge - Die Sehenswürdigkeiten erzählen ihre eigene Geschichte vor Ort und in den zahlreichen Museen der Region. Häfen und Leuchttürme zeichnen das maritime Bild des Alten Landes, das sich besonders wirkungsvoll in den Hansestädten Buxtehude und Stade zeigt. Buxtehude gilt auch als Märchenstadt und bietet für Erwachsene und Kinder jede Menge Erlebnispotential.

„Pötte gucken“ gehört zu den traditionellen Aktivitäten, die Urlauber wie Einheimische im Alten Land begeistern: Den großen Luxusdampfern oder Containerschiffen vom gemütlichen Festland aus zusehen und dabei in den Tag hineinträumen oder sich selbst auf das Wasser wagen, denn unzählige Fähren schippen über die Elbe und laden zum feucht-fröhlichen Sightseeing ein. Auch ein Abstecher in die Elbmetropole Hamburg lässt sich leicht realisieren. Segelyachten und rasante Motorboote sprechen die sportlichen Urlauber an.

Kontakt

Tourismusverein Altes Land
Osterjork 10
21635 Jork
Tel. 04162 914755
www.tourismus-altesland.de

Foto: Clipdealer

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