Landkreis Celle

Historisch, sehenswert, naturnah

ein Niedersachsen-Artikel von Redaktion - 27.11.2013
Das Celler Schloss ist eine Sehenswürdigkeit im Landkreis Celle

Der Landkreis Celle in Niedersachsens östlicher Mitte weist eine Fläche von ca. 1.545 Quadratkilometern auf und zählt knapp 177.000 Einwohner. Der Landkreis setzt sich aus den Einheitsgemeinden Bergen, Celle, Faßberg, Hambühren, Hermannsburg, Unterlüß, Wietze und Winsen, den Samtgemeinden Eschede, Lachendorf, Flotwedel, Wathlingen und dem gemeindefreien Bezirk Lohheide zusammen. Der Verwaltungssitz befindet sich in der Kreisstadt Celle. Die Landkreise Heidekreis, Uelzen, Gifhorn sowie die Region Hannover grenzen an den Landkreis Celle an. Wichtigster Fluss ist die Aller mit den Zumündungen Lachte und Fuhse.

Das Landschaftsbild wird von der Lüneburger Heide, speziell der Südheide nördlich der Stadt Celle, geprägt. Die Region ist reich an Naturschutzgebieten und bietet wichtigen Lebensraum für seltene Vogelarten.

Wirtschaft und Verkehr

Das wirtschaftliche Spektrum im Landkreis Celle ist breit gefächert. Die Erdölförderung zeigt sich als wichtiges Standbein, weiterhin sind Betriebe der Metall-, Kunststoff-, Holz- und Papierverarbeitung ansässig. Auch die Nahrungsmittelindustrie und die Herstellung von Druckfarben tragen zum wirtschaftlichen Erfolg bei. Der Tourismus nimmt dabei den weitaus größten Stellenwert in der Region Celle ein.

Verkehrsanbindungen finden sich im Schienenverkehr mit der Bahnstrecke Hannover-Hamburg, den regionalen Metronom-Zügen sowie über die S-Bahn-Strecke Lehrte-Celle. Im Straßenverkehr führen zahlreiche Bundes- und Landstraßen sowie Autobahnanbindungen nach Hamburg, Hannover, Braunschweig, Nienburg, Uelzen, Lüneburg oder zu Anschlussstellen Richtung Südwesten, Westnordwesten und Ostnordosten. Im öffentlichen Nahverkehr kommen Stadt- und Regionalbuslinien zum Einsatz. Der nächstgelegene, internationale Flughafen ist Hannover-Langenhagen.

Sehenswürdigkeiten und Freizeitaktivitäten

Die Kreisstadt Celle ist das gefragte Ziel von Urlaubern. Als Residenzstadt mit einer 700 Jahre alten Geschichte bietet sich hier ein einmaliges Stadtbild mit dem Alten Rathaus, dem Welfenschloss und den über 400 liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern. Celle gilt als bedeutende Kongressstadt und zieht Pferdefreunde zur jährlichen großen Hengstparade auf das niedersächsische Landgestüt.

Das Tor zur Lüneburger Heide, wie Celle auch genannt wird, öffnet seine Pforten nördlich der Stadt mit dem großartigen Naturpark Südheide, der auch Teile der Gemeinden Hermannsburg, Faßberg, Unterlüß und Eschede umfasst. Die idyllische Landschaft aus Wald- und Heideflächen, durchzogen von Flusstälern und den Meißendorfer Teichen, lässt das Herz von Naturfreunden und Wanderern um etliche Frequenzen höher schlagen.

Die Stadt Bergen zeigt sich als lebendiges Feriendomizil im Landkreis Celle mit einem großen Freizeitangebot. Kanufahren, Angeln, Tennis, Schwimmen, Reiten, Wandern oder Radeln stehen auf der umfangreichen Aktivitätenliste. Bekannt ist die Stadt auch für Ihre ausgezeichnete Küche und die große Auswahl an Unterkünften.

In der Samtgemeinde Flohwedel steht Deutschland ältestes Zeugnis der norddeutschen Backsteingotik: Das Kloster, in dem bedeutende Kunstschätze aus dem 13. bis 16. Jahrhundert gehütet werden, mit angrenzendem Park. Die Samtgemeinde ist ideal für Erholungssuchende, die sich an kultureller Tradition und beruhigenden Flusslandschaften erfreuen wollen.

Wer schon immer wissen wollte, wo die deutsche Erdölförderung begonnen hat, der ist im Deutschen Erdölmuseum der Stadt Wietze goldrichtig. In der Heidestadt wurde 1858 der Grundstein für die europäische Erdölbohrung gelegt.

Foto: Michael Weber

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