Stade

Historische Altstadt zwischen Hafen und Elbmarschen

ein Niedersachsen-Artikel von Redaktion - 10.09.2012
Stade

Nahe bei Hamburg im nördlichen Niedersachsen findet sich am Ufer der Unterelbe Stade. Die Stadt im gleichnamigen Landkreis liegt zwischen dem Alten Land und Kehdingen liegt. Stade ist überwiegend durch die flachen Elbmarschen umgeben, stellenweise finden sich noch Moorreste. Durch die Stadt fließt die Schwinge, die kurz hinter der Stadt in die Elbe mündet.

Stade besteht aus vier Stadtteilen mit jeweils eigenen Verwaltungsorganen. Stade heißt auf plattdeutsch eigentlich „Ufer“. In Begriffen wie z. B. Gestade ist es heute noch zu finden. Als Stade wird ein im zehnten Jahrhundert gebauter Anlegeplatz für kleine Boote bezeichnet. Stade war schon viele Jahre vor Christus durch die Siedler bewohnt. Sie errichteten eine Burganlage, welche sie wieder auflösten. Diesbezüglich verlegten die Siedler ihre Behausungen weiter nordöstlich, eventuell ist dort erbaute Burg von den Burgen aus dem Frühmittelalter eine der ältesten. 994 suchten Wikinger die Siedlung heim.

Größe und Einwohnerzahl von Stade

Stade hat mittlerweile über 45.000 Einwohner und eine Gesamtfläche von 110 Quadratkilometern. Auf dem Wahrzeichen der Stadt ist ein silberner, aufrecht stehender Schlüssel abgebildet, der Bart zeigt in die linke Richtung und ist jeweils von einem silbernen Greifen umrahmt.

Sehenswürdigkeiten von Stade

Stade ist eine historische Altstadt mit vielen Fachwerkhäusern, welche jedes für sich einzigartig ist. Wer sich auf dem Fischmarkt befindet, kann von hier aus wunderbar den Hansehafen betrachten, direkt hinter dem Alten Hafen findet sich die Stadtwaage, welche als Zollhaus gedient hat.

Am Hafen laden viele Cafés zur Entspannung ein. Im Jahre 1659 zerstörte ein Großbrand die Stadt, mitunter das Rathaus, von ihm blieb das Gewölbe sowie der Ratskeller erhalten. Auf ihre Kirchen sind die Stader besonders stolz. Beide sind jeweils mit einer bedeutsamen Orgel ausgestattet.

Foto: Clipdealer

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