Wandern auf dem Weserberglandweg

Zu Fuß durch das Weserbergland

ein Niedersachsen-Artikel von Redaktion - 12.08.2014
Weserbergland: Wandern in Etappen

Das Weserbergland erstreckt sich vom niedersächsischen Hann. Münden (an der Grenze zu Hessen) bis in die nordrhein-westfälische Stadt Porta Westfalica. Die Mittelgebirgslandschaft gilt als Wanderland und da darf ein hervorragend ausgebautes Netz an Wanderwegen nicht fehlen.

225 Km durch das Weserbergland wandern

Mit dem Weserberglandweg wurde eine Route geschaffen, die sich über 225 Kilometer vom südlichen Hann. Münden bis zum nördlichen Porta Westfalica durch das Weserbergland erstreckt und auf 13 Tagesetappen zu erkunden ist. Die Etappen sind Wegvorschläge, die natürlich auch individuell koordiniert werden können. Kennzeichen für den Weg ist das blaue XW mit grünem Hintergrund, das sich als Orientierung auf der Strecke findet. Der Weserberglandweg ist als Qualitätsweg Wanderbares Deutschland ausgezeichnet.

Wanderer dürfen sich auf eine Fülle einmaliger Eindrücke freuen, denn die idyllischen Etappenstrecken bieten jede Menge Sehenswertes, darunter eine Vielzahl von Schlössern und Burgen, mittelalterliche Städte und Orte, eindrucksvolle Moor-, Wald- und Wiesenlandschaften, die sanften Hügel des Solling, den Naturpark Solling-Vogler sowie großartige Aussichtspunkte wie im Vogler.

Etappen und Highlights des Weserberglandweges

Startpunkt der kompletten Wanderroute ist Hann. Münden. Die erste Etappe führt in das historische Fachwerkdorf Veckerhagen mit dem Habichs Schloss. Ziel der zweiten Etappe ist das märchenhafte Dornröschenschloss Sababurg, der Weg dorthin führt die Wanderer bis in das Olbetal, das sich durch eine faszinierende Waldlandschaft auszeichnet. Die Sababurg und der gleichnamige Urwald sowie der angrenzende Tierpark laden zum Verweilen und Erkunden ein.

Die dritte Etappe der Route verläuft bis in die zauberhafte Kurstadt Bad Karlshafen, die mit prachtvoller Barockarchitektur und dem Deutschen Hugenotten-Museum aufwartet. Etappenziel vier lautet Schönhagen, der Weg erstreckt sich über den Solling, besondere Stationen sind der Hutewald und das Mittelalterstädtchen Nienover. Im Hochsolling liegt Etappenziel Nummer fünf: Silberborn. Auf der Strecke kommen die Wanderer auch am ErlebnisWald vorbei und können auf Wunsch in einem der urigen Baumhäuser übernachten.

Von Silberborn bis Stadtoldendorf verläuft die sechste Etappe, auf der Highlights wie das Hochmoor Mecklenbruch, der TreeRock Abenteuerpark oder das malerische Hellental mit Alpenflair warten. Das Kloster Alemungsborn, die Toskana des Nordens bei Holenberg und der Ebersnackenturm bilden die sehenswerten Stationen des siebten Etappenziels, das über den Vogler in die Münchhausenstadt Bodenwerder führt. Ziel der achten Etappe ist Lüntorf, es geht entlang der Weser bis zur Ottensteiner Hochebene. Das Tal der Emmer und Schloß Hämelschenburg beeindrucken den ausdauernden Wanderer auf der neunten Etappe nach Emmerthal. Weiter geht es durch leuchtende und gleichzeitig spannende Landschaften zur Stadt des berühmten Rattenfängers, nach Hameln, dem zehnten Etappenziel.

Abenteuerlich wird es auf dem elften Etappenabschnitt, der mit den Hohenstein Klippen einen atemberaubenden Aussichtspunkt eröffnet, auch Tropfsteinhöhlen und ein Wasserfall liegen auf dem Weg nach Rohdental. Rinteln und Porta Westfalica bilden die beiden letzten Etappenziele des Weserberglandweges.

Foto: Michael Weber

Rubrik Tourismus: 
Tourismusregion: