Brücken zwischen Klinik und Forschung

MHH-Professor erhält Leibniz-Forschungsförderpreis

ein Niedersachsen-Artikel von Michael Weber - 15.03.2010
Prof. Dr. Christoph Klein - Therapie für Kinderkrankheiten

Er ist ein Detektiv, ein Detektiv auf gleich mehreren Feldern. Professor Dr. Christoph Klein sucht nach den genetischen Ursachen für seltene Kinderkrankheiten und deren Therapiemöglichkeiten. Dafür hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft ihm den Förderpreis im Gottfried Wilhelm Leibniz-Programm zuerkannt, einem mit 2,5 Millionen Euro dotierten und weltweit anerkannten Preis. Gemeinsam mit acht weiteren Wissenschaftlern nahm der Direktor der Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie an der Medizinischen Hochschule Hannover heute in Berlin diese Auszeichnung entgegen.

Forschung hilft bei der Therapie

Dr. Klein betonte den Stellenwert seiner Forschung: „Jeder neue Gendefekt, den wir identifizieren, führt uns in eine neue Welt. Wir entdecken neue Signalwege, neue Module in den Zellen - manchmal auch neue Zielstrukturen für die Entwicklung von Medikamenten.“ Er fügte hinzu, dass die Verleihung des Preises weniger eine Auszeichnung für vollbrachte Werke sei, als vielmehr eine noble Verpflichtung für die Zukunft.

Foto: Medizinische Hochschule Hannover

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