Einbruchschutz verbessern - 3 wichtige Tipps

Zahl der Einbrüche unverändert hoch

ein Niedersachsen-Artikel von Redaktion - 02.07.2018
Einbruchschutz verbessern

In Niedersachsen wurden im vergangenen Jahr über 16.000 Einbrüche gemeldet. Damit ist die Gesamtrate zwar zuletzt leicht gesunken, doch noch immer bewegt sich der Wert auf einem enorm hohen Niveau. Bürgerinnen und Bürger sind deshalb selbst gefragt, wenn es um ihren Einbruchschutz geht. Doch worauf ist zu achten, um ein solides Ergebnis zu erzielen?

Einbruchschutz: Individuelle Mängel beheben

Tatsächlich ist es nicht möglich, pauschale Konzepte des Schutzes auf jede Wohnung anzuwenden. Dagegen spricht das große Maß an Individualität, das ein Haus auszeichnet. Wer sich nur nach allgemeinen Empfehlungen richtet, wird somit kein gutes Verhältnis von Preis und Leistung erzielen können. Das Ziel ist deshalb, vorliegende Mängel zügig zu erkennen und auszumerzen.

Beispielhaft wird dies an Erdgeschosswohnungen deutlich. Hier hätten Einbrecher über die leicht zugänglichen Fenster die Möglichkeit, in das Objekt einzudringen. Doch auch Balkone und Terrassentüren stellen stets eine zusätzliche Gefahr für die Bewohner dar.

Eine Beratung in Anspruch nehmen

Sollte nicht klar sein, welche Schwachstellen sich im eigenen Fall erkennen lassen, so lohnt es sich, eine Beratung in Anspruch zu nehmen. So beraten zum Beispiel Schlüsseldienste in der Hansestadt Buxtehude und im restlichen Niedersachsen über sinnvolle Maßnahmen. Kostenlose Informationen hält auch die Polizei Beratung bereit, allerdings nur in allgemeiner Form. Dennoch wird es für Laien möglich sein, daraus die eine oder andere nützliche Information zu ziehen.

Mithilfe der Beratung wird es oft möglich sein, den Blick auf günstige Maßnahmen zu lenken, die dennoch gute Ergebnisse mit sich bringen. Dazu zählen zum Beispiel zusätzlich angebrachte Verriegelungen für einzelne Fenster, die schon für rund 50 Euro zu haben sind. Eine ganze Tür kann derweil für 100 Euro mit einem Sperrriegel abgesichert werden. All diese Maßnahmen zielen jedoch nicht darauf ab, die Wohnung zu einer uneinnehmbaren Festung zu machen. Das Ziel ist vielmehr ein größerer zeitlicher Aufwand des Einbrechers beim Eindringen in die Wohnung. Mit jeder verstrichenen Minute steigt sein Risiko, bei der Tat entdeckt zu werden, weshalb die meisten Täter schon nach einer kurzen erfolglosen Periode wieder ablassen.

Prävention betreiben

Eine Situation, in der die eigenen vier Wände besonders häufig in das Visier von Einbrechern geraten, ist die eigene Abwesenheit. Gerade in diesen Phasen ist es aus diesem Grund wichtig, den Blick auf mögliche Präventionsmaßnahmen zu lenken. Einerseits ist es möglich, den Briefkasten durch einen freundlichen Nachbarn leeren zu lassen, was in diesen Tagen Gang und Gäbe ist. Doch die Täter achten auch auf andere Signale, um ein unbewohntes Objekt zu identifizieren. Schließlich hängt das Risiko ihres Vorhabens direkt davon ab.

So werden zum Beispiel die Rollläden und Lichter im Haus als Indiz verstanden. Bleibt über mehrere Stunden alles ruhig, so fühlen sich die Täter sicher. Abhilfe kann durch automatische Steuerungsanlagen geschaffen werden. Sie schalten zum Beispiel die einzelnen Lichter im Haus in einem natürlichen Zyklus aus- und ein. Ebenso lassen sich die Rollläden auf diese Weise steuern, sofern sie digital mit der Zentrale des Hauses verbunden sind. Damit ist die Chance verbunden, das Wohnobjekt für Einbrecher unattraktiver zu machen und sie auf diese Art und Weise von der Tat abzuhalten. Die kleine Investition, die dafür notwendig ist, kann sich in jedem Fall bezahlt machen.

Foto: Clipdealer

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