Oldenburg

"Kohltourstadt" von Niedersachsen

ein Niedersachsen-Artikel von Redaktion - 01.01.2011
Oldenburg - Altes Rathaus

Im Nordwesten von Niedersachsen liegt die Großstadt Oldenburg, die mehr als 160.000 Einwohner zählt. Oldenburg zeigt gerne die eindrucksvolle und wechselhafte Vergangenheit als Residenzstadt im Oldenburger Land, legt besonderen Wert auf den Ruf als Universitätsstadt und engagiert sich in Sport, Kultur und Wissenschaft mit beachtlichem Maße, so dass die Zukunft positiv besiegelt wird.

Oldenburg: Eckpunkte der Stadtgeschichte

Im Jahr 1108 wird Oldenburg als „Aldenburg“ erstmals urkundlich erwähnt. Als Residenz von Grafen, Herzögen und Großherzögen gewinnt die Stadt ihren Charakter. Graf Konrad I. von Oldenburg verlieh Oldenburg die Stadtrechte im Jahr 1345. Bis heute werden die historischen  Dokumente der urkundlichen Erwähnung und der Verleihung der Stadtrechte im Archiv von Oldenburg verwahrt. Die 2007 entdeckte Ringwallanlage „Heidenwall“ aus dem 11. Jahrhundert bezeugt die Anfänge der Stadt.

Viele Höhen und Tiefen erlebte die Stadt im Lauf der Jahrhunderte, bis das 20. Jahrhundert die Wende brachte und Oldenburg zur Großstadt wurde. Oldenburg hat sich durch die Integration von mehr als 100.000 Zuwanderern nach dem zweiten Weltkrieg einen bedeutenden Verdienst errungen, der auch die Einwohnerzahlen nach oben schnellen ließ. Industrie und Gewerbe blühten auf, die Warpsspinnerei oder die Glashütte boten Lohn und Brot. Als Dienstleistungszentrum mit Banken, Versicherungen und Behörden konnte sich Oldenburg bis heute bestens behaupten. Die Gründung der Universität 1973 brachte einen weiteren Aufschwung.

Oldenburg: Verkehr

Die Verkehrsinfrastruktur zeigt sich mit den Autobahnen A 28, A 29, A 1, den Bundesstraßen B 211, B 401, dem Personenfernbahnhof mit ICE-Verbindung nach München und dem internationalen Flughafen Bremen sowie den Regionalflughäfen Hatten, Ganderkesee und dem Binnenhafen von ihrer besten Seite.

Stadt der Wissenschaft

Als „Stadt der Wissenschaft“ wurde Oldenburg 2009 vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft ausgezeichnet. Mit dem Thema „Übermorgenstadt“ hat Oldenburg ins Schwarze getroffen und gezeigt, dass Wissenschaft Zukunft und Weiterentwicklung einer Stadt wesentlich prägt. Oldenburg geht hier mit der Universität, den Hochschulen und einer belebten Wissenschaftsszene mit bestem Beispiel voran.  

Sehenswürdigkeiten in Oldenburg

Kunst und Kultur zeigen sich in Oldenburg facettenreich. Mehr als 200 Denkmäler, Büsten, Fassadenkunstwerke, Wappen und Skulpturen finden sich in Oldenburg an Bauten und besonders Kirchen, immer wieder anders und aufregend. Die Kunst huldigt den großen Meistern, wie z.B. mit dem großartigen Horst Janssen-Museum oder entführt in das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, das sich im prächtigen alten Schloss befindet. Parks zum Staunen und Entdecken, zum Hören und Entspannen finden sich mit dem Hörgarten, dem Schlossgarten, dem Landschaftspark Eversten Holz oder den Dobbenwiesen. Oldenburg versteht sich selbst aber auch als Kohltourstadt. Denn neben Kultur und Sehenswürdigkeiten ist die kreisfreie Stadt Zentrum des Grünkohls, der hier in vielen Variationen wie Grünkohl und Pinkel angeboten wird.

Foto: Stadt Oldenburg (Oldb)

 

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