Landesrechnungshof zieht in Hildesheim um

Höppner erwartet Kostenersparnis

ein Niedersachsen-Artikel von Michael Weber - 02.06.2010

Der Landesrechnungshof wird sich auf den Standort Hildesheim konzentrieren. Das sagte heute dessen Präsident, Richard Höppner, in Hannover. „Nach der Auflösung der Rechnungsprüfungsämter in Hannover, Braunschweig, Lüneburg und Oldenburg wird der Landesrechnungshof in einem nächsten Schritt sein Personal in Hildesheim konzentrieren“, so Höppner. Der Landesrechnungshof werde deshalb in eine leer stehende Liegenschaft der ehemaligen Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege Hildesheim umziehen. Geplant ist der Bezug für Ende 2011. Umziehen werden nicht nur die Beschäftigten in Hildesheim, sondern auch die in Hannover und Braunschweig.

Nach Meinung Höppners werden die Arbeitsabläufe und die Zusammenarbeit der Beschäftigten des Landesrechnungshofes mit der Konzentration auf den Standort Hildesheim optimiert. Durch die Aufgabe von zunächst zwei der noch vier Außenstellen könne die Arbeit des Landesrechnungshofs künftig insgesamt wirtschaftlicher und damit kostengünstiger erledigt werden. Damit würden die Baukosten von knapp zehn Millionen Euro in wenigen Jahren durch Einsparungen ausgeglichen und der Landeshaushalt im Anschluss daran wesentlich entlastet wer-den. Zusätzlich stärke die Konzentration den Standort Hildesheim.

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