Verbindlichere Früherkennungsuntersuchungen

Kinder werden zukünftig eingeladen

ein Niedersachsen-Artikel von Michael Weber - 15.03.2010
Früherkennungsuntersuchungen

Am 1. April 2010 startet in Niedersachsen das Einladewesen zu den Früherkennungsuntersuchungen (sogenannte "U-Untersuchungen") für Kinder. Niedersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin Mechthild Ross-Luttmann sagte dazu: "Alle Kinder sollen gesund und unbeschwert aufwachsen. Deshalb machen wir die U-Untersuchungen U5 bis U8 für Kinder in Niedersachsen verbindlicher. Die regelmäßigen Untersuchungen helfen, vor allem Fehlentwicklungen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln."

Das System ist mit der Ärztekammer, den Berufsverbänden der Kinderärzte und der Hausärzte sowie mit dem Landesdatenschutzbeauftragten abgestimmt. Zukünftig werden etwa 320.000 Kinder jährlich vom Landesamt für Soziales, Jugend und Familie (LS) zu den U-Untersuchungen eingeladen. Sollte keine Reaktion der Eltern erfolgen, informiert das Amt die örtlich zuständige Kinder- und Jugendhilfe, die prüft, ob sie sich im Sinne des Kindeswohls einschalten muss.

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