Internationales M├╝hlen-Freilichtmuseum Gifhorn

Befl├╝gelt 14 L├Ąnder an nur einem Tag besuchen

ein Niedersachsen-Artikel von Gast - 04.04.2011
Internationales M├╝hlen-Freilichtmuseum Gifhorn

Die 16 Wind- und Wasserm├╝hlen des Internationalen M├╝hlen-Freilichtmuseums geh├Âren zu den gr├Â├čten Attraktionen der Stadt Gifhorn in der S├╝dheide. Bei einem Ausflug in das Freilichtmuseums gehen die G├Ąste auf eine Reise durch 14 L├Ąnder dieser Welt. Denn die M├╝hlen stammen aus verschiedenen Gebieten der Erde. Selbst aus exotischen L├Ąndern wie Korea oder Taiwan sind Exemplare in Gifhorn zu besichtigen.

Ein Ausflug nach Gifhorn in das Internationale M├╝hlen-Freilichtmuseum zeigt eine Sehensw├╝rdigkeit am Rande der S├╝dheide, die in Niedersachsen und weit dar├╝ber hinaus einzigartig ist. Die vielen M├╝hlen vermitteln einen beeindruckenden Einblick in die Bauweisen und Nutzungen dieser Geb├Ąude. Jedes Bauwerk verbreitet die Atmosph├Ąre des jeweiligen Heimatlandes. Die Grundz├╝ge dieses einmaligen Museums begannen vor rund 30 Jahren. Heute kommen jedes Jahr Zehntausende Besucher.

Der Ausflug in das M├╝hlen-Freilichtmuseum ist wie eine Reise durch ferne L├Ąnder. Majest├Ątisch ragt die riesige M├╝hle von Sanssouci in den Himmel, sehr heimisch wirkt die h├Âlzerne Bockwindm├╝hle, die in Deutschland sehr h├Ąufig zu finden ist. Geradezu stark und robust sieht dagegen die aus Feldsteinen gebaute Variante aus der franz├Âsischen Provence als Beispiel mediterraner Baukunst aus. S├╝dl├Ąndisch wirken die Bauwerke aus Mallorca, Griechenland und Portugal. Von Wald und Wasser umgeben ragen die M├╝hlen aus Taiwan, Russland und Korea empor.

Im Mittelpunkt der Anlage hat Besitzer Horst Wrobel ein Dorf erbaut. Dabei handelt es sich um einen Rundling mit Fachwerkh├Ąusern, wie sie f├╝r die Region in Niedersachsen typisch sind. Genutzt werden die Bauten auch. Frisches Brot und Kuchen werden in gro├čen Stein├Âfen gebacken und den G├Ąsten angeboten. Diese Vielseitigkeit, die Mischung aus Erholung, Bestaunen und Erfahren macht einen Ausflug in das M├╝hlen-Freilichtmuseum so spannend. Im Ausstellungsgeb├Ąude warten zudem Miniaturen und Modelle, wie diese Geb├Ąude funktionieren. ├ťber 50 Wind- und Wasserm├╝hlenmodelle werden naturgetreu und ma├čstabsgerecht pr├Ąsentiert. Fotos, Texte und Ausstellungsst├╝cke erweitern das Museum zu einer Pr├Ąsentation von M├╝hlengeschichte und M├╝hlentechnik.

Besonders sch├Ân sind die russisch-orthodoxe Holzkirche des Heiligen St. Nikolaus sowie der Glockenpalast und die Freiheitsglocke, die am Rande des Freilichtmuseums in Gifhorn stehen. Besonders der Glockenpalast beeindruckt mit seinen 58 goldenen Kuppeln. Die Freiheitsglocke wurde im Gedenken an die Wiedervereinigung errichtet. Auf der Bronzeglocke, die zehn Tonnen wiegt, sind die Portr├Ąts von Michail Gorbatschow, George Bush sen., Helmut Kohl und Gyula Horn abgebildet, die auf ihre Weise sehr zur Einigung Deutschlands und Europas beigetragen haben.

Foto: S├╝dheide Gifhorn Gmbh

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