Weser-Radweg ist Top 3!

QualitÀt am Weg soll steigen

ein Niedersachsen-Artikel von Michael Weber - 22.03.2011
Weser-Radweg

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club (ADFC) stellte auf der Internationalen Tourismus Börse in Berlin vor einigen Tagen die Radreiseanalyse 2011 vor. Darin verteidigte der Weser-Radweg den dritten Rang. Damit hat sich das Tourismusgebiet Weserbergland mit seinem attraktiven Radwanderweg an der Weser in der Spitzengruppe der beliebtesten Radwege in Deutschland behaupten können.

„Wir sind natĂŒrlich froh, dass der Weser-Radweg weiterhin zum FĂŒhrungstrio gehört“, bestĂ€tigt Petra Wegener, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin vom Weserbergland Tourismus e. V., „und wir freuen uns besonders darĂŒber, dass der Weg bei der Radreiseplanung fĂŒr die kommende Saison einen Platz gut machen konnte.“ Denn auf die Frage „Wohin planen Sie in 2011 eine Radreise?“ gaben in der ADFC-Studie 11,8 Prozent der Befragten an, dass sie auf dem Weser-Radweg touren möchten. Damit konnte der Radweg an der Weser einen Platz nach oben rutschen.

Der Verein Weserbergland Tourismus will sich aber nicht auf den Lorbeeren ausruhen. Denn die anspruchsvollen Radfahrer kommen zwar gerne an die Weser, möchten aber etwas geboten bekommen. Aus diesem Grund arbeitet der Verein seit einigen Monaten auf einen Ausbau der QualitĂ€t und der Infrastruktur. „Im letzten Jahr haben zwei Radrouteninspekteure des ADFC in unserem Auftrag den Weser-Radweg befahren und uns die Schwachstellen bei der Infrastruktur aufgezeigt“, erlĂ€utert Wegener. „Dank der Zusammenarbeit mit allen touristischen Partnern am Weser-Radweg sollen die ersten Verbesserungsmaßnahmen schon bald umgesetzt werden.“

Mit dem daraus entstehenden Zugewinn an QualitĂ€t möchte der Tourismusverband den Weser-Radweg vom ADFC zertifizieren lassen. Ziel ist es laut Wegener, dabei nicht nur zu ĂŒberzeugen, sondern möglichst viele Sterne zu erhalten, die fĂŒr besonders gute Radwege vergeben werden. Unter anderem soll dies mit einem Netz von Ausleihstationen und Akkuwechselstationen fĂŒr E-Bikes erreicht werden, mit denen die Radtouristen die HĂŒgel im Weserbergland auch mĂŒhelos hinauffahren können. Die 200 Kilometer des Weser-Radweges im Gebiet des Weserberglandes sind bald mit solchen Bikes abfahrbar. „Wir sind bereits im GesprĂ€ch mit unseren Kollegen entlang des Radweges“, verrĂ€t Wegener, „und wir sind zuversichtlich, dass im nĂ€chsten Jahr ein noch grĂ¶ĂŸerer Teil des Weser-Radwegs fĂŒr ElektrorĂ€der erschlossen wird. Das wĂ€re dann ein weiterer Schritt in Richtung QualitĂ€tssteigerung.“

 

Foto: Weserbergland Tourismus e. V.

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