Solare Regionalliga gestartet

Auf den Quadratmeter kommt es an

ein Niedersachsen-Artikel von Michael Weber - 17.05.2010
Solarwettkampf der Kommunen

Passend zur Sonnensaison startet auch die Solare Regionalliga in der Region Hannover wieder. Im Rahmen des Solarfests am 16. Mai hat die stellvertretende Regionspräsidentin Doris Klawunde die inzwischen siebte Wettbewerbssaison offiziell eröffnet. Alle Städte und Gemeinden sind wieder aufgerufen, die Solaranlagen in ihrer Kommune zu zählen und an die Klimaschutzagentur Region Hannover zu melden. Die neue Saison hat erstmals eine zweijährige Laufzeit: Die Kür der Solarmeister wird erst im Herbst 2011 stattfinden. Die Klimaschutzagentur nutzt die Zeit, um ein Konzept zu entwickeln, den Wettbewerb auch auf andere erneuerbare Energien auszuweiten. „Wir wünschen uns viel Solarenergie – aber um unsere Klimaschutzziele zu erreichen, benötigen wir alle erneuerbaren Energien“, so Klawunde. Hier kann ein erweiterter Wettbewerb einen Ansporn geben.

An der Solarmeisterschaft beteiligen sich alle 21 Städte und Gemeinden. Mit Unterstützung der Energie- und Umweltbeauftragten in den Kommunen werden Daten gesammelt, um herauszufinden, welche Gemeinde oder Stadt bei der Solartechnik die Nase vorn hat. Gewinner wird, wer die meisten Quadratmeter an Solarwärmeanlagen meldet und Solarstromanlagen mit der höchsten Nennleistung pro Einwohner vorweist. Amtierende Solarmeister sind Neustadt und Hemmingen.

 

Foto: Eröffneten den Solarwettkampf der Kommunen: die stellvertretende Regionspräsidentin Doris Klawunde (Mitte), Udo Sahling, Geschäftsführer der Klimaschutzagentur, und Klimaprinzessin Kleo |Region Hannover

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