Viscom steigert Quartalsergebnis

B├Ârsenkonzern weist aber Verlust aus

ein Niedersachsen-Artikel von Michael Weber - 12.05.2010
Viscom

Der börsennotierte Konzern Viscom legte heute in Hannover Zahlen zum ersten Quartal 2010 vor. Demnach ist das niedersächsische Unternehmen gut in das Jahr gestartet und konnte gegenüber dem Vorjahresquartal sein Auftragsvolumen um 77 Prozent steigern.  Besonders in Asien legte Viscom stark zu, dort gibt es schon rund 75 Prozent mehr Aufträge als im ganzen Jahr 2009. Das lässt das Unternehmen hoffen, denn bislang galt dessen erstes Quartal stets als das schwächste im Jahr. Dennoch weist Viscom einen Verlust vor Zinsen und Steuern von  rund 1,5 Millionen Euro aus, was eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahresquartal ist. An den Börsen verlor die Aktie des Unternehmens geringfügig und lag bei 4,25 Euro.

Der Vorstand führte an, dass die Investitionsbereitschaft in den Hauptabsatzmärkten des Unternehmens, insbesondere in der Automobilzulieferbranche, hat wieder eingesetzt. Außerdem sei es dem Konzern gelungen, die Abhängigkeit von der Automobilzulieferindustrie zu reduzieren und mehr Aufträge sowohl aus den Sektoren Kommunikation und Lohnfertiger zu erhalten. Erfreulich ist hier vor allem auch die große Nachfrage nach dem technologisch führenden High-End-Prüfsystem X7056RS, welches die optische Inspektion mit der  Röntgeninspektionstechnologie kombiniert und aufgrund der hohen Prüftiefe und -geschwindigkeit wesentliche Vorteile bei der Prüfung von Elektronikbaugruppen bietet.

Die Viscom AG hat ihren Hauptsitz in Hannover und entwickelt, fertigt und vertreibt hochwertige automatische optische und röntgentechnische Inspektionssysteme für die industrielle Elektronikfertigung und zählt weltweit zu den führenden Anbietern. Viscom-Inspektionssysteme finden Einsatz in nahezu allen Bereichen der Elektronikindustrie.

 

Foto: Viscom

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