- Drei Tage nach einem Brandanschlag auf Kabel sind in Berlin rund 20.000 Haushalte weiterhin ohne Strom
- Berliner Beamte sagten, dass die Stromversorgung heute wiederhergestellt werden soll
- Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen zum Vorfall übernommen
- Eine Gruppe, die sich zur Verantwortung bekannte, sagte, dass ihre Aktion nicht auf Menschen abzielte, sondern dass die Infrastruktur ihrer Meinung nach die Umwelt zerstörte
- Ein bayerischer Abgeordneter der rechtsextremen AfD steht wegen Volksverhetzung vor Gericht
Diese und weitere Top-Storys präsentiert Ihnen die DW am Mittwoch, 7. Januar 2026, in ihrem Nachrichtenüberblick aus und über Deutschland
Die oberste deutsche Staatsanwaltschaft hat am Samstag die Ermittlungen zu einem Brandanschlag auf die Stromversorgung in Berlin übernommen, der zum längsten Stromausfall in der Nachkriegsgeschichte Deutschlands geführt hat.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen verfassungswidriger Sabotage, Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, Brandstiftung und Störung öffentlicher Einrichtungen.
Es wird angenommen, dass der Brandanschlag von Linksextremisten verübt wurde. Ein Brief einer Gruppe, die sich selbst „Vulkangruppe“ nennt, an die Behörden wurde von der Polizei als „glaubwürdig“ eingestuft.
Rund 20.000 Haushalte blieben am Mittwoch ohne Strom. Nach Angaben des Energieversorgers Berlin Stromnetz werde es bis Donnerstag dauern, bis die Stromversorgung in den betroffenen Gebieten vollständig wiederhergestellt sei.
Die Vulkangruppe wurde von der Massenveröffentlichung gemeldet Bild Die Zeitung gab am Mittwoch bekannt, dass sie eine weitere Stellungnahme zu ihren mutmaßlichen Handlungen abgegeben habe.
In der Erklärung sagte die Gruppe, dass ihr Angriff nicht „gegen Menschen“ gerichtet sei, sondern gegen Infrastrukturen, die die Umwelt zerstören.
Gleichzeitig hieß es, es sei kein „Zufall“, dass gefährdete Gruppen wie ältere Menschen, Kinder und Kranke betroffen seien.
In der Erklärung sollen auch Spekulationen zurückgewiesen worden sein, dass Russland hinter dem Angriff stecken könnte, und gesagt haben, es handele sich um einen „Versuch, die eigene Hilflosigkeit der Behörden durch die Konstruktion eines externen Feindes zu verschleiern“.
Nach Angaben des Bundesnachrichtendienstes BfV steckt die Vulkangruppe seit 2011 hinter mehreren Brandanschlägen auf wichtige öffentliche Infrastrukturen, vor allem in Berlin und dem umliegenden Bundesland Brandenburg.
Die DW-Nachrichtenredaktion in Bonn wünscht ein herzliches Guten Tag an einem sehr kalten Tag an unsere Leser auf der ganzen Welt, denn es bietet Ihnen einen weiteren Einblick in die Top-Storys in Deutschland.
Wir berichten über den anhaltenden Stromausfall in Teilen Berlins nach einem Brand auf einer Kabelbrücke, der vermutlich von einer linksextremistischen Gruppe angezündet wurde.
Angesichts der Tatsache, dass rund 20.000 Haushalte bei eisigen Temperaturen immer noch keinen Strom haben, hat die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen übernommen – ein Zeichen dafür, wie ernst die Katastrophe von den deutschen Behörden eingeschätzt wird.
Lesen Sie weiter, um weitere Neuigkeiten darüber zu erfahren, was am Mittwoch, dem 7. Januar, in Deutschland passiert.
