Die deutsche Journalistin Eva Maria Michelmann, die Anfang des Jahres in Syrien vermisst wurde, als sie über die Überreste von mehr als einem Jahrzehnt Bürgerkrieg berichtete, sei am Freitag nach Deutschland zurückgekehrt, sagte ihr Anwalt.
Was war mit Michelmann passiert?
Michelmann war im Januar dieses Jahres während einer Offensive syrischer Regierungstruppen gegen kurdische Kämpfer im Nordosten verschwunden. Gleichzeitig verschwand ihr Kollege, der türkisch-kurdische Journalist Ahmed Polad.

Nach Angaben des Komitees zum Schutz von Journalisten (CPJ) arbeiteten beide für die in Istanbul ansässige sozialistische Nachrichtenagentur Etkin (ETHA) und den Fernsehsender Ozgur.
Monatelang war nicht ganz klar, was aus ihnen geworden war.
Das deutsche Außenministerium erklärte letzte Woche, es arbeite auf hoher Ebene an der Freilassung Michelmanns.
Es war nicht klar, warum sie festgenommen wurde oder ob ihr ein Verbrechen vorgeworfen wurde.
Der Westen hat die neue syrische Regierung unter der Führung des ehemaligen Anführers der islamistischen militanten Gruppe Ahmed al-Sharaa weitgehend begrüßt, der versprochen hat, nach seiner Machtübernahme in Damaskus eine neue, integrative Seite zu übernehmen.
Doch religiöse und ethnische Minderheiten, darunter die Kurden in Syrien, haben ihre Besorgnis über das neue sunnitische Regime geäußert, das im Dezember 2024 den langjährigen Diktator Bashar Assad gestürzt hat.
Weitere folgen…
Herausgegeben von: Rana Taha
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