Die zweite Parlamentskammer in Deutschland, der Bundesrat, stimmt am Freitag über ein massives Ausgabenpaket ab, das Milliarden Euro in Verteidigung und Infrastruktur einfließen soll.
Anfang dieser Woche genehmigten die deutschen Gesetzgeber eine historische Änderung der Verfassung, die beispiellose Regierungsausgaben ermöglichen wird.
Der Schuldenreformplan befreit die Verteidigungsausgaben von Deutschlands sogenannten „Schuldenbremsen“, einem verfassungsrechtlichen Mechanismus, der die Kreditaufnahme der Regierung einschränkt. Der Plan verdeutlicht auch einen besonderen Spezialinvestmentfonds in Höhe von 500 Milliarden €.
Das Verschuldungsreformpaket wurde von der Christical Democratic Union (CDU) und der Sozialdemokraten (SPD) vorgestellt, die versuchen, schnell zu bewegen, um die Reform durch das scheidende Parlament zu treiben.
Es gibt Befürchtungen, dass der Plan im neuen Parlament blockiert werden könnte, nachdem die linksgerichteten und rechtsextremen Gesetzgeber, die sich im Prinzip dem Plan widersetzen, bei den Wahlen im Februar mehr Sitze gewonnen haben.
Der Plan wurde im Deutschlands Parlament, dem Bundestag, verabschiedet, nachdem die Grünen in Klimainvestitionen 100 Milliarden € (109 Milliarden US -Dollar) versprochen hatten.
Letzte große Hürde für die Schuldenreform
Die Genehmigung des Bundesrates, der die 16 Bundesstaaten darstellt, ist erforderlich, damit die Reform in das Gesetz verabschiedet wird.
Mindestens zwei Drittel der Mitglieder müssen für die Änderung stimmen, damit sie verabschiedet werden kann. Dies ist jedoch nicht sicher, da einige regionale Parteien Einwände geäußert haben.
Im südlichen Bundesstaat Bayern teilt die konservative christliche Social Union (CSU) mit der Partei der freien Wähler (FW), einer Junior -Koalition -Partnerin, die Einwände gegen den Plan ausgesprochen hat.
Da jede Landesregierung in einem einzigen Block abstimmen muss, wenn die FW -Stimmen nein, werden die 6 Stimmen in Bayern ausgelöst, was den Vorschlag durch den Bundesrat sehr eng machen würde.
Die Änderung erfordert mindestens 46 von 69 Stimmen, um den Bundesrat zu verabschieden, und die staatlichen Regierungen, die ausschließlich von der CDU, SPD und Grünen betrieben werden, machen nur 41 aus. Die bayerische Abstimmung könnte daher entscheidend sein.
Im nordöstlichen Bundesstaat Mecklenburg Western Pommeria hat die sozialistische linke Partei Einwände gegen die zunehmenden militärischen Ausgaben geäußert. Die Linke ist Teil einer Koalition mit den Sozialdemokraten im Staat.
Am Freitagmorgen gab der westliche Minister von Mecklenburg, Präsidentin Manuela Schwesig, jedoch angeklagt, dass der Staat trotz der Einwände von links für das Paket stimmen würde.
„Mecklenburg-vorpommern unterstützt das Gesetzgebungspaket aus politischer Verantwortung und im Interesse des Landes“, sagte sie und bezeichnete die Reform als „mächtige Investition“ in der Zukunft.
Herausgegeben von: Louis Oelofse
