Der deutsche Innenminister Alexander Dobrindt hat eine Vereinbarung mit den Taliban gefordert, afghanische verurteilte Kriminelle zu erhalten, die aus Deutschland abgeschoben wurden.
Die Taliban übernahm im August 2021 nach dem NATO -Rückzug die Regierung Afghanistans. Seitdem hat Deutschland keine offiziellen diplomatischen Beziehungen zur Taliban -Regierung gehabt, die es nicht als legitim anerkannte.
Im vergangenen Jahr flog Deutschland Afghanen, die mit Verbrechen nach Afghanistan verurteilt worden waren. Die Abschiebung fand nach geheimen Verhandlungen mit Mediator Qatar statt.
Was hat Dobrindt gesagt?
„Meine Idee ist, dass wir Vereinbarungen direkt mit Afghanistan vereinbart haben, um Rückführungen zu ermöglichen“, sagte Dobrindt in einem Interview mit dem deutschen Magazin Fokus.
„Wir brauchen immer noch Dritte, um Gespräche mit Afghanistan zu führen. Dies kann keine dauerhafte Lösung bleiben“, fügte er hinzu.
Dobrindt ist ein Politiker der konservativen christlichen Sozialunion (CSU), der bayerischen Schwesterpartei der CDU von Kanzler Friedrich Merz.
Warum jetzt?
Mit dem Aufstieg des äußersten Rechts in Deutschland war die Migration ein zentrales Thema in der Wahlkampagne der CSU und der CDU bei den Parlamentswahlen im Februar.
Merz hat sich geschworen, Menschen nach Afghanistan und Syrien zu deportieren und Asyl -Zulassungsprogramme für ehemalige lokale Mitarbeiter der deutschen Behörden in Afghanistan auszusetzen.
Laut Dobrindt stehe Deutschland auch mit Syrien in Kontakt, um Verschlüsse der syrischen Staatsangehörigkeit zu deportieren.
