Die deutschen Behörden teilten am Montag mit, dass die Polizei auf eine Situation reagiert habe Angeblich handelte es sich um einen betrunkenen Lokführer am Steuer eines überfüllten Personenzuges am Sonntag.
Der Regionalzug RE6 sollte an einem Bahnhof in einer Stadt namens Rheda-Wiedenbrück im westlichsten und bevölkerungsreichsten deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen.
Berichten zufolge fuhr der Lokführer den Zug jedoch an dieser Haltestelle vorbei und bremste auf freier Strecke, woraufhin ein Zugschaffner vorbeikam und den Verdacht erweckte, dass der Lokführer betrunken gewesen sein könnte, so der öffentlich-rechtliche Rundfunk der Region WDR.
Der WDR berichtete, dass der Fahrer einen Blutalkoholgehalt (BAK) von 0,267 % bzw. 2,67 Promille angegeben habe, was auf einen sehr hohen Alkoholgehalt hinweist, der potenziell gefährlich sein könne.
In Deutschland alles über einem BAK von 0,05 % bzw. 0,5 Promillegilt als Fahren unter Alkoholeinfluss. Für Personen unter 21 Jahren und für Beschäftigte im öffentlichen Verkehr gelten jedoch noch strengere Gesetze.
Die Feuerwehr teilte außerdem mit, dass rund 250 Passagiere an Bord der RE6 evakuiert wurden und niemand verletzt wurde. Der Fahrer wurde laut WDR in Gewahrsam genommen.
Bearbeitet von: Jenipher Camino Gonzalez
