- Am 20. Juli gedenkt Deutschland des Widerstands gegen die Nazi-Schreckensherrschaft in Berlin im Jahr 1944
- Deutschlands Spitzendiplomat beginnt einen Drei-Länder-Besuch in Afrika, der Mauretanien, Nigeria und Südafrika umfasst
Nachfolgend können Sie einige der Top-Storys aus Deutschland vom Montag, 20. Juli, lesen:
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Der deutsche Außenminister Johann Wadephul reist am Montag nach Afrika.
Das erste Ziel wird Mauretanien sein, gefolgt von Nigeria und dann Südafrika.
„Gerade in Zeiten globaler geopolitischer Umbrüche ist eine verlässliche Zusammenarbeit mit afrikanischen Partnern von entscheidender Bedeutung. Für Deutschland und Europa geht es um mehr als das offensichtliche Interesse an einem stabilen und prosperierenden Nachbarkontinent“, sagte Wadephul vor seiner Abreise.
„Es geht darum, einander Angebote zu machen. Deshalb besuche ich zum dritten Mal in nur wenigen Monaten wichtige afrikanische Länder“, sagte Wadephul.
Der deutsche Diplomat wird von einer Wirtschaftsdelegation begleitet. Ziel der Besuchsreise war es auch, Chancen für deutsche Unternehmen zu identifizieren und private Investitionen zur Unterstützung des Wirtschaftswachstums zu fördern.
Zur Erinnerung an die Widerstandskämpfer gegen den nationalsozialistischen Terror werden in Berlin Gedenkveranstaltungen an historischen Orten des gescheiterten Putschversuchs vom 20. Juli 1944 stattfinden.
An diesem Tag vor 82 Jahren versuchte Oberst Claus von Stauffenberg, Adolf Hitler zu ermorden, indem er eine Bombe im Hauptquartier der Wolfsschanze platzierte. Das Gerät explodierte, konnte den Naziführer jedoch nicht töten.
Von Stauffenberg und drei weitere an der Verschwörung zur Ermordung Hitlers beteiligte Personen wurden im Hof des Bendler-Block-Komplexes, dem ehemaligen Hauptquartier des Oberkommandos des Heeres, kurzerhand hingerichtet.
Der Ort ist einer von mehreren Orten von historischer Bedeutung, die mit dem gewagten Attentat auf Hitler in Verbindung stehen. Jedes Jahr werden Gedenkfeiern und Kranzniederlegungen zum Gedenken an die Opfer des Widerstands gegen die nationalsozialistische Schreckensherrschaft in Berlin abgehalten.
Einer der Standorte ist der Komplex der Gedenkstätte Plötzensee, der von 1933 bis 1945 als Gefängnis und unter dem NS-Regime auch als Hinrichtungsstätte diente. Nach Angaben der Bundesregierung wurden dort 2.800 Menschen hingerichtet, darunter viele Gegner der Nazis.
1953 wurde im Bendler-Block ein Denkmal errichtet, um „die Erinnerung an die Männer und Frauen, die am Widerstand gegen den Nationalsozialismus beteiligt waren, lebendig zu halten und den Deutschen bei der notwendigen Aufarbeitung dieses Teils ihrer Geschichte zu helfen“, heißt es auf der Website des Inlandsprotokollamts.
Guten Morgen aus der DW-Redaktion hier in Bonn.
Heute gedenkt Deutschland mit Gedenkveranstaltungen anlässlich des 82. Jahrestages des gescheiterten Putschversuchs im Jahr 1944 derer, die sich dem NS-Regime widersetzten.
Die Aktionen von Oberst Claus von Stauffenberg in der „Operation Walküre“ führten zu seiner summarischen Hinrichtung, zeigten aber auch, welche Anstrengungen einige unternehmen wollten, um Adolf Hitler zu stürzen.
Unterdessen reist Deutschlands Spitzendiplomat nach Afrika, während Berlin versucht, die Beziehungen zu stärken. Wadephul wird bei seinem Kurzbesuch Mauretanien, Nigeria und Südafrika besuchen.
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