Nachrichten aus Deutschland: Niedrigwasser am Rhein könnte Güterroute unterbrechen

von Otto Hofmann
3 Minuten Lesedauer
  • Die kommerzielle Schifffahrt auf dem gesamten Rhein könnte bald unmöglich werden
  • Am Wochenende wurden an mehreren Stellen des Flusses historische Niedrigwasserstände registriert
  • Nach einem Streit zwischen mehreren Personen ist in der Nähe des Berliner Bahnhofs Zoo ein Mann erschossen worden

Hier ist eine Zusammenfassung der Top-Storys aus und über Deutschland am Montag, 10. August 2026:

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Die Polizei ermittelt am Tatort
Nach Angaben der Polizei sind die Hintergründe der tödlichen Schießerei noch unklar

Nach einem Streit zwischen mehreren Menschen in der Nähe des belebten Berliner Bahnhofs Zoologischer Garten ist ein 30-jähriger Mann erschossen worden.

Sanitäter versuchten, das Opfer wiederzubeleben, doch er verstarb noch am Unfallort, teilte die Polizei mit.

Die mutmaßlichen Angreifer flohen und bleiben auf freiem Fuß.

Die Polizei machte keine Angaben dazu, wie viele Schüsse kurz vor Mitternacht abgefeuert wurden, und die Umstände des Streits bleiben unklar.

Eine Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen.

Die Dreharbeiten fanden an einem der verkehrsreichsten Verkehrsknotenpunkte im Westen Berlins statt, in der Nähe der Einkaufsmeile Kurfürstendamm und der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche.

Der Fall ereignet sich inmitten einer deutlichen Zunahme von Schusswaffenvorfällen in der deutschen Hauptstadt.

Die Berliner Polizei verzeichnete im Jahr 2025 1.119 Fälle mit Schusswaffen, 68 % mehr als im Jahr 2024. In mehr als 500 dieser Fälle wurden tatsächlich Schüsse abgegeben.

Polizeichefin Barbara Slowik Meisel sagte Anfang des Jahres, dass Streitigkeiten, die einst mit Fäusten beigelegt wurden, nun immer häufiger auch mit Schusswaffen ausgetragen würden.

Weitere aktuelle Fälle sind Schüsse auf ein Restaurantfenster in Neukölln am frühen Sonntag und die Erschießung eines 38-jährigen Mannes im Stadtteil Schöneberg am vergangenen Wochenende.

Der Rhein könnte für die Handelsschifffahrt bald faktisch in zwei Teile geteilt werden, da der Wasserstand bei anhaltender Trockenheit weiter sinkt, warnte der Deutsche Binnenschifffahrtsverband.

Jens Schwanen, Geschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Binnenschifffahrt, sagte, dass der Pegel bei Kaub, einem wichtigen Punkt für den Güterverkehr, in dieser Woche voraussichtlich erstmals in den einstelligen Bereich sinken werde.

„Die Berufsschifffahrt wird bei so niedrigem Wasserstand keine Güter mehr in der Region transportieren können“, sagte Schwanen Rheinische Post Zeitung.

Er sagte, auch Ausflugsschiffe und Flusskreuzfahrten seien betroffen.

„Prinzipiell wäre der Rhein dann nicht mehr durchgängig schiffbar und würde zweigeteilt“, sagte Schwanen.

Die Schifffahrt wäre weiterhin zwischen den Häfen Amsterdam, Rotterdam und Antwerpen sowie Teilen von Nordrhein-Westfalen, etwa bis nach Köln, möglich.

Weiter südlich könnte der Verkehr auf Nebenflüssen und angeschlossenen Wasserstraßen wie Neckar, Mosel, Main und Main-Donau-Kanal weitergeführt werden.

Nach wochenlanger Trockenheit und zu geringen Niederschlägen im gesamten Einzugsgebiet des Rheins kam es am Wochenende an mehreren Stellen des Rheins in Nordrhein-Westfalen zu historischen Niedrigwasserständen.

Der fallende Fluss zwingt Frachtschiffe bereits dazu, viel leichtere Lasten zu transportieren, was die Transportkosten für Industrien in die Höhe treibt, die auf Massengüter angewiesen sind.

Guten Tag aus der DW-Nachrichtenredaktion in Bonn am Rheinufer.

Ein Binnenschifffahrtskonzern warnt davor, dass der Fluss – Europas wichtigste Binnenhandelswasserstraße – schon bald nicht mehr auf seiner gesamten Länge schiffbar sein könnte.

Der Deutsche Binnenschifffahrtsverband warnte davor, dass die Spurweite an einem für den Güterverkehr entscheidenden Punkt diese Woche in den einstelligen Bereich sinken könnte.

Bei solch niedrigen Pegelständen könnten Handelsschiffe keine Güter mehr über diesen Flussabschnitt transportieren.

Unterdessen ermittelt die Polizei nach einem Streit zwischen mehreren Personen zu einer tödlichen Schießerei in einem belebten Teil Berlins.

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