Eine neue Studie zeigt, dass die Lebenszufriedenheit in Ostdeutschland schneller wächst als im Westen, wobei Hamburg die bundesweite Glücksrangliste anführt.
Der SKL-Glücksatlas beziffert Deutschlands Gesamtpunktzahl auf 7,09 von 10 – wieder auf dem Niveau vor der Pandemie. In Ostdeutschland stieg der Wert am stärksten, während im Westen nur ein leichter Anstieg zu verzeichnen war, wodurch sich die seit langem bestehende „Glückslücke“ verringerte.
Junge Menschen im Alter von 16 bis 25 Jahren waren die am stärksten verbesserte Gruppe, während die Zufriedenheit bei älteren Erwachsenen aufgrund von Inflation und Einsamkeit zurückging.
Während der deutsche Inlandsgeheimdienst sein 75-jähriges Bestehen feiert, warnt sein Präsident, dass das Land zunehmend zum Ziel von Spionage wird.
Hier sind die neuesten Schlagzeilen aus Deutschland vom Montag, 27. Oktober:
Einem neuen Bericht zufolge steigt die Lebenszufriedenheit in Ostdeutschland schneller als im Westen, wobei die Hamburger insgesamt als die glücklichsten gelten.
Laut dem am Montag in Berlin veröffentlichten SKL-Glücksatlas hat sich die allgemeine Lebenszufriedenheit in Deutschland auf einem hohen Niveau stabilisiert. In dem Bericht heißt es, dass der nationale Glückswert im Vergleich zum Vorjahr um 0,03 Punkte auf 7,09 auf einer Skala von null bis zehn gestiegen sei und damit auf das Niveau vor der Pandemie zurückgekehrt sei.
Der Bericht erläuterte, dass der Anstieg hauptsächlich auf Ostdeutschland zurückzuführen sei, das im Vergleich zum Vorjahr um 0,12 Punkte zulegte, während Westdeutschland nur einen geringen Anstieg von 0,02 Punkten verzeichnete. Die Autoren sagten, die „Glückslücke“ zwischen Ost und West habe sich daher auf ein ähnliches Niveau wie Ende der 2010er Jahre verringert.
Die Studie stellte auch regionale Unterschiede fest. Den ersten Platz belegt erneut Hamburg mit einem Wert von 7,33, gefolgt von Bayern und Rheinland-Pfalz mit jeweils 7,21 und Nordrhein-Westfalen mit 7,10. Schleswig-Holstein, das jahrelang Spitzenreiter war, fiel mit 7,12 auf den fünften Platz zurück. Bremen, Berlin und das Saarland blieben die Schlusslichter, während Mecklenburg-Vorpommern mit 6,06 Punkten den letzten Platz belegte.
Dem Bericht zufolge sei die Zufriedenheit bei den Menschen im Alter von 16 bis 25 Jahren am stärksten gestiegen, die jetzt zufriedener seien als vor der Pandemie. Im Gegensatz dazu sei die Lebenszufriedenheit der 61- bis 74-Jährigen gesunken, wobei Inflation und zunehmende Einsamkeit als Schlüsselfaktoren genannt würden.
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Eine neue Studie zeigt, dass die Lebenszufriedenheit in Ostdeutschland schneller wächst als im Westen, wobei Hamburg die bundesweite Glücksrangliste anführt.
Bei näherer Betrachtung waren die Dinge jedoch komplizierter. Hamburg, einst Teil Westdeutschlands, belegte den ersten Platz, während das östliche Bundesland Mecklenburg-Vorpommern den letzten Platz belegte.
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