Bundeswehrchef Carsten Breuer hat Vorschläge für eine Wehrlotterie zurückgewiesen und erklärt, alle jungen Männer müssten zunächst auf ihre Eignung für den Militärdienst untersucht werden.
Er beteiligte sich an einer laufenden landesweiten Debatte und erklärte der RND-Mediengruppe, dass die Überprüfung ganzer Altersgruppen von entscheidender Bedeutung sei, um zu wissen, wer dienen könne.
Breuer argumentierte, dass eine zufällige Auslosung der Motivation und der Trainingsqualität schaden würde.
Unterdessen setzt die deutsche Polizei ihre Ermittlungen fort, nachdem ein 22-jähriger Syrer festgenommen wurde, der beschuldigt wird, einen von Dschihadisten inspirierten Bombenanschlag geplant zu haben.
Hier sind die neuesten Schlagzeilen aus Deutschland vom Montag, 3. November:
Der Chef der Bundeswehr hat die Idee einer Wehrlotterie in der laufenden Debatte über die Wiedereinführung des Wehrdienstes abgelehnt und erklärt, alle jungen Männer sollten sich einer Beurteilung unterziehen, um ihre Eignung festzustellen.
Generalinspekteur Carsten Breuer sagte der RND-Mediengruppe, dass es aus militärischer Sicht unerlässlich sei, ganze Altersgruppen zu überprüfen. „Nur dann wissen wir, wer zur Verfügung steht und auf wen wir in einer Verteidigungssituation zurückgreifen können, die wir verhindern wollen“, sagte er.
Breuer argumentierte, dass die Auslosung nach der Auswahl dazu führen würde, dass die Rekruten eher zufällig als aus Motivation rekrutiert würden, was die Ausbildung weniger effektiv mache. Wenn sich nicht genügend Freiwillige melden, sollte die Bundeswehr diejenigen auswählen, die „besonders qualifiziert und motiviert“ sind, und dabei auf Fähigkeiten wie IT-Kenntnisse abzielen, anstatt sich auf eine zufällige Auswahl zu verlassen.
Er sagte, ein freiwilliges Modell würde wahrscheinlich mehr Rekruten anziehen, vorausgesetzt, der Dienst werde als sinnvoll und attraktiv angesehen.
Der Bundestag debattiert derzeit über ein neues Wehrdienstgesetz. Innerhalb der Regierungskoalition besteht nach wie vor Uneinigkeit darüber, welche Schritte zu unternehmen sind, wenn die freiwillige Einberufung den Personalbedarf nicht decken kann.

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Der Chef der Bundeswehr hat sich zu einer laufenden Debatte geäußert und die Idee einer Lotterie zur Wiedereinführung des Wehrdienstes zurückgewiesen.
Generalinspektor Carsten Breuer sagte, dass alle jungen Männer zunächst auf ihre Eignung geprüft werden sollten.
Breuer sagte, dass die Überprüfung aller Altersgruppen angesichts der zunehmend wahrgenommenen Bedrohung durch Russland von entscheidender Bedeutung sei, um zu wissen, wer im Bedarfsfall dienen könne.
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