Laut einer neuen AOK-Umfrage befürchten nur etwa 5 % der deutschen Arbeitnehmer, dass künstliche Intelligenz innerhalb von fünf Jahren ihren Arbeitsplatz gefährden könnte.
Die meisten Befragten gaben an, dass sie sich keine Sorgen machten, obwohl viele zugaben, nur begrenzte Kenntnisse über KI zu haben, und weniger als 40 % hätten eine Schulung erhalten.
Diese Selbstgefälligkeit könnte fehl am Platz sein, denn fast 40 % der Arbeitsplätze in Deutschland beinhalten Aufgaben, die automatisiert werden könnten.
Darüber hinaus ist die Inflation wieder gestiegen, da frühere Energiepreisrückgänge weniger ausgeprägt waren.
Hier ist eine Zusammenfassung der Schlagzeilen aus Deutschland vom Mittwoch, 10. Oktober:
Laut einer neuen Umfrage des Wissenschaftlichen Instituts (WIdO) der Krankenkasse AOK befürchten nur etwa fünf Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland, dass künstliche Intelligenz in den nächsten fünf Jahren ihren Arbeitsplatz gefährden könnte.
Zwei Drittel der Befragten gaben an, „überhaupt nicht besorgt“ zu sein, während weitere 23 % „eher unbesorgt“ über die Auswirkungen von KI auf ihre Arbeitsplatzsicherheit waren.
Die Umfrage ergab auch begrenzte Kenntnisse über KI. Selbst in Unternehmen, in denen es bereits im Einsatz ist, gaben knapp 40 % der Mitarbeiter an, eine entsprechende Schulung erhalten zu haben. Fast die Hälfte der Befragten gab an, „ungefähr“ zu verstehen, was KI bedeutet, während 47 % glaubten, sie könnten es ziemlich gut erklären. Nur 5 % betrachteten sich als Experten.
WIdO-Direktor Helmut Schröder zeigte sich überrascht von der weit verbreiteten mangelnden Besorgnis und wies darauf hin, dass Studien des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) darauf hindeuten, dass rund 38 Prozent der Arbeitsplätze in Deutschland Aufgaben umfassen, die weitgehend automatisiert werden könnten. Er warnte davor, dass KI-Systeme auch komplexere berufliche Rollen übernehmen könnten.
Laut der Umfrage gaben 42 % der Befragten an, dass KI bereits an ihrem Arbeitsplatz eingesetzt wird, während 8,5 % von konkreten Plänen zur Einführung berichteten und 15 % sagten, dass darüber diskutiert werde. Nur 22 % gaben an, dass KI in ihrem Arbeitsumfeld noch kein Thema sei, und nur 12 % glaubten, dass sie für ihren Bereich nie relevant sein würde.
Die Umfrage wurde im April unter 2.490 Mitarbeitern durchgeführt.
Laut einer neuen Forsa-Umfrage für das deutsche Nachrichtenmagazin Stern befürworten die meisten Deutschen die Wiedereinführung der Wehrpflicht.
Die Umfrage ergab, dass 54 % die Wehrpflicht in der Bundeswehr befürworten, 41 % dagegen sind und 5 % keine Meinung dazu äußern.
Am stärksten ist die Zustimmung bei den konservativen Wählern: 74 % der CDU/CSU-Anhänger sind dafür. Bei den Mitte-Links-Sozialdemokraten (SPD) befürworten 58 % eine Rückkehr zur Wehrpflicht, während 80 % der Wähler der Linkspartei dagegen sind.
Die Umfrage ergab einen klaren Generationsunterschied: 61 % der über 60-Jährigen befürworten die Wehrpflicht, im Vergleich zu nur 37 % der 18- bis 29-Jährigen, die am stärksten betroffen wären.
Seit der umfassenden Invasion Russlands in der Ukraine im Februar 2022 hat Forsa die schwankende öffentliche Meinung zu diesem Thema verfolgt, doch seit März 2024 überwiegt eindeutig die Unterstützung für die Wiedereinführung der Wehrpflicht. Der Entwurf wurde 2011 ausgesetzt, nicht abgeschafft.
Verteidigungsminister Boris Pistorius von der SPD hat ein neues Wehrdienstgesetz vorgeschlagen, das darauf abzielt, jährlich Zehntausende neue Soldaten zunächst auf freiwilliger Basis zu rekrutieren. Eine Wehrpflicht würde nur eingeführt, wenn die Rekrutierungsziele nicht erreicht werden oder sich die Sicherheitslage verschlechtert.
Guten Tag aus der DW-Nachrichtenredaktion in Bonn.
Sie schließen sich uns an, denn die Zahlen zeigen, dass eine große Mehrheit der Deutschen keine Angst davor hat, dass ihnen künstliche Intelligenz den Arbeitsplatz wegnimmt.
Die Umfrage ergab auch, dass das Wissen über KI begrenzt ist und nur sehr wenige Arbeitnehmer angaben, sie gut zu verstehen.
Unterdessen zeigen die Zahlen, dass die Inflation in Deutschland hartnäckig über dem Zielwert liegt.
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