In der engen Meerenge rund um die Flensburger Förde, der Wasserstraße, die Deutschland von Dänemark in der Nähe der norddeutschen Stadt Flensburg trennt, wurde ein weißer Beluga-Wal gesichtet.
Nach Angaben des Einheimischen Nordschleswiger (Nordschleswig), einer dänischen Publikation für die deutschsprachige Minderheit Dänemarks in der Region, wurde der Weiße Wal letzten Monat zum ersten Mal in der Nähe von Arosund gesichtet und hat sich seitdem auf den Weg nach Süden gemacht, vorbei an der Insel Alsen und in den Fjord, der als bekannt ist Flensburger Förde auf Deutsch bzw Flensborger Förde auf Dänisch.
Belugawale gelten als freundliche, soziale Tiere, die oft in Gruppen reisen. Sie sind bekannt für ihre vielfältigen Kommunikationsmethoden mit einer „Sprache“, die aus Pfeifen, Zwitschern und Klicken besteht, was ihnen den Spitznamen „Kanarienvögel des Meeres“ eingebracht hat.
Belugawale ernähren sich von Hering, Lachs, Tintenfisch und Krebstieren und können bis zu sechs Meter lang werden und über eine Tonne wiegen.
Sie kommen normalerweise in subarktischen Regionen wie Grönland und Norwegen vor, aber es ist nicht das erste Mal, dass ein Belugawal in Süddänemark gesichtet wurde. Frühere Sichtungen wurden in den Jahren 1903, 1964, den 1980er Jahren und 2012 gemeldet.
Laut dem dänischen Walforscher Carl Christian Kinze mögen Belugawale Küstengebiete und dieses besondere Individuum wird wahrscheinlich seinen eigenen Weg zurück in offenere Gewässer finden.
Was ist mit „Timmy“, dem Buckelwal, passiert?
Leider gilt dies nicht für den Buckelwal „Timmy“, der seit einem Monat immer wieder vor der Nordostküste Deutschlands strandet, sich befreit und erneut strandet und nun nach seiner Eroberung des Landes in Ruhe seinem Sterben überlassen werden muss.
Herausgegeben von: Elizabeth Schumacher
