US-Präsident Donald Trump sagte, die Vereinigten Staaten würden in Kürze darüber entscheiden, ob sie ihre Truppen in Deutschland, wo sie eine große Militärpräsenz unterhalten, abbauen.
„Die Vereinigten Staaten prüfen und prüfen die mögliche Reduzierung der Truppen in Deutschland, wobei in der nächsten kurzen Zeitspanne eine Entscheidung getroffen werden soll“, postete Trump am Mittwochnachmittag Washingtoner Zeit auf seiner Plattform „Truth Social“.
Die USA haben in Deutschland mehr Streitkräfte als irgendwo sonst in Europa.
Nach Angaben des US Defence Manpower Data Center waren im Dezember 2025 mehr als 36.000 aktive Soldaten in Deutschland stationiert.
Dazu gehört auch Personal in Ramstein im Südwesten Deutschlands, das als größter Luftwaffenstützpunkt der USA im Ausland gilt.
Nach Deutschland, wo fünf der sieben US-Garnisonen in Europa beheimatet sind, sind das Vereinigte Königreich und Italien die stärksten US-Streitkräfte auf dem Kontinent.
Ein Krieg der Worte
In den vergangenen Monaten berichteten Nachrichtenagenturen über Gerüchte über einen möglichen Abzug der US-Truppen aus Deutschland.
Allerdings kommt Trumps Truth Social-Beitrag nur wenige Tage, nachdem Bundeskanzler Friedrich Merz gesagt hatte, dass die USA von der iranischen Führung „gedemütigt“ würden.
Am Montag sagte Merz: „Die Iraner sind offensichtlich sehr geschickt darin zu verhandeln, oder vielmehr sehr geschickt darin, nicht zu verhandeln, indem sie die Amerikaner nach Islamabad reisen lassen und dann ohne Ergebnis wieder abreisen.“
„Eine ganze Nation wird von der iranischen Führung, insbesondere von diesen sogenannten Revolutionsgarden, gedemütigt. Und so hoffe ich, dass dies so schnell wie möglich ein Ende hat.“
Herausgegeben von: Zac Crellin
