Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, hat die deutsche Polizei einen Tiger erschossen, der zuvor einen älteren Hundeführer angegriffen hatte und aus einem privaten Gehege in der Nähe der östlichen Stadt Leipzig entkommen war.
Mehreren Medienberichten zufolge gehörte das Tier der bekannten Trainerin Carmen Zander. Der Tigerbändiger und Künstler ist Besitzer einer Gruppe Großkatzen, die in einem Industriegebiet in der Gemeinde Schkeuditz westlich von Leipzig gehalten wird.
Berichten zufolge leben etwa acht Tiger in ihrer Obhut. Beamte sagten, keiner der anderen Tiger sei entkommen.
Polizei tötet Tiger nach Angriff
Der Tiger verletzte einen 73-jährigen Mann, der im Gehege arbeitete. Anschließend floh er aus dem Komplex.
Der Massenauflage zufolge Bild Laut einer Zeitung konnte das Tier nur weniger als 30 Minuten frei herumlaufen, bevor es von der Polizei in einem nahegelegenen Garten erschossen wurde.
Der verletzte Mann wurde zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht.
Der Vorfall löste eine Debatte über das Tigercamp Schkeuditz aus. Ein Zeuge, der behauptete, den Besitzer des Tigers zu kennen, sagte der Nachrichtenagentur DPA, die Tiere seien „in viel zu engen Verhältnissen untergebracht“ und hätten nur sehr wenig Platz zum Umherstreifen.
Umstrittener Tigerbändiger
Zander, die als „Tigerkönigin“ bezeichnet wird, hatte die Tiere trainiert und in Shows in ganz Europa aufgetreten, bevor sie sich mit ihren Großkatzen in der Stadt Dölzig in Schkeuditz niederließ. Bild gemeldet.

Aufgrund ihres Umgangs mit den Tieren in ihrer Obhut war sie jedoch mit rechtlichen Problemen konfrontiert Zeit sagte die Wochenzeitung unter Berufung auf Medienberichte.
Ihr wird unter anderem vorgeworfen, ohne entsprechende Genehmigung eine Tigershow veranstaltet zu haben, was zu Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Leipzig führte.
Dölzigs Bürgermeister Thomas Druskat zeigte sich empört über die Situation und forderte die Entfernung der Tiere.
„Das Gehege muss weg“, wird er von der Zeitung zitiert Leipziger Volkszeitung. „Es ist unvorstellbar, was passiert wäre, wenn andere Menschen verletzt worden wären.“
Berichten zufolge forderte Druskat die Unterbringung der Tiere in einer anderen Art von Unterbringung.
Herausgegeben von: Darko Janjevic
