Berliner Polizei verhaftet Syrer wegen Planung eines „Dschihadisten“-Angriffs

von Otto Hofmann
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Nach Angaben deutscher Behörden wurde am Samstag in Berlin ein 22-jähriger Syrer wegen des Verdachts der Vorbereitung eines „Dschihadisten“-Angriffs festgenommen.

Der Verdächtige plante nach Angaben eines Sprechers der Berliner Staatsanwaltschaft „einen dschihadistisch motivierten Anschlag“. Zur Festnahme des Mannes war eine Einheit des Spezialeinsatzkommandos (SEK) der Polizei im Einsatz.

Iris Spranger, Innenministerin des Landes Berlin, sagte, der Fall zeige, „wir sind in Zusammenarbeit mit den Sicherheitsbehörden äußerst wachsam für die Sicherheit der Menschen in der Hauptstadt.“

Beamte sagten, dass bei einer Durchsuchung von drei mit dem Verdächtigen in Verbindung stehenden Wohnadressen in Berlin durch Spezialeinheiten der Polizei Ausrüstung beschlagnahmt worden sei, die zum Bau einer Bombe geeignet sei.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft verbreitete der Mann in den sozialen Medien Propaganda für die Terrororganisation „Islamischer Staat“. Das Material umfasste Dschihad-Lieder sowie einen Aufruf zu deren Verbreitung.

Berlin steht weiterhin unter wachsamer Beobachtung, insbesondere seit einem Anschlag auf einem Weihnachtsmarkt im Jahr 2016, bei dem ein Lastwagen eine Menschenmenge niedermähte und dabei zwölf Menschen tötete.

Herausgegeben von Sean Sinico

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