Ein deutsches Gericht hat am Montag ein irakisches Ehepaar mit Verbindungen zur militanten Gruppe „Islamischer Staat“ wegen der Versklavung und Misshandlung zweier jesidischer Mädchen zu langen Haftstrafen verurteilt.
Die Bundesanwaltschaft wirft dem Ehepaar Kriegsverbrechen, Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor. Ihnen wurden außerdem sexueller Missbrauch von Kindern und Beihilfe zu den aufgeführten Straftaten vorgeworfen.
Der Mann wurde zu lebenslanger Haft verurteilt, während seine frühere Lebensgefährtin zu einer Jugendstrafe von neuneinhalb Jahren verurteilt wurde.
Das Paar, das gemäß dem deutschen Datenschutzrecht als Twana HS und Asia RA identifiziert wurde, lebte zuletzt in Deutschland und wurde im April im südlichen Bundesland Bayern festgenommen.
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