Nachrichten aus Deutschland: Innenministerium verbietet „Muslim Interactive“

von Otto Hofmann
1 Minuten Lesedauer

Das deutsche Innenministerium hat die Organisation „Muslim Interactive“ verboten, eine neu gegründete islamistische Organisation, die kürzlich die Öffentlichkeit mit ihrem Aufruf zu einem Kalifat schockierte.

Im Rahmen einer umfassenderen Untersuchung führten die deutschen Behörden auch eine Durchsuchung in anderen Räumlichkeiten durch.

In diesem Blog erfahren Sie das Neueste über alles, was am Mittwoch, den 5. November 2025 in Deutschland passiert:

Die deutschen Behörden haben den Verein Muslim Interactive verboten und werden seine Vermögenswerte beschlagnahmen, teilte das Innenministerium am Mittwoch mit.

„Wir werden mit der ganzen Härte des Gesetzes auf jeden reagieren, der auf unseren Straßen aggressiv ein Kalifat fordert, in unerträglicher Weise Hass gegen den Staat Israel und die Juden schürt und die Rechte von Frauen und Minderheiten missachtet“, sagte Innenminister Alexander Dobrindt in der Erklärung.

Seit dem frühen Morgen durchsuchten die Behörden sieben Objekte in Hamburg und zwölf weitere in Berlin und im Bundesland Hessen. Die Razzien seien Teil der Vorermittlungen zu Generation Islam und Realität Islam, teilte das Ministerium mit.

Hunderte Menschen versammelten sich Anfang 2024 in Hamburg und forderten ein Kalifat. Der öffentliche Aufschrei folgte schnell und viele forderten ein Verbot der Organisation.

Guten-Tag und herzlich willkommen zu unserer Berichterstattung rund um Deutschland aus der DW-Nachrichtenredaktion in Bonn.

Die deutschen Behörden haben die relativ neue Organisation „Muslim Interaktiv“ oder Muslim Interactive verboten, die mit ihrem Aufruf zu einem Kalifat für große Kontroversen gesorgt hat.

Das Innenministerium ermittelt auch gegen andere islamistische Organisationen, darunter Generation Islam und Realität Islam, und führt Durchsuchungen in deren Räumlichkeiten durch.

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