Deutschland -Updates: Gespräche mit Taliban, die abgeschrieben werden

von Otto Hofmann
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Innenminister Alexander Dobrindt sagte, die deutschen Delegationen hätten „technische Diskussionen mit afghanischen Vertretern“ in Katar geführt und würden in den kommenden Wochen weitere Treffen abhalten.

Laut Dobrindt versuchte Deutschland, „reguläre“ Deportationen nach Afghanistan zu erleichtern.

Die deutsche Regierung hat seit langem keine offiziellen diplomatischen Beziehungen zu den Taliban, der islamistischen Gruppe, die nach dem NATO -Rückzug von 2021 in Afghanistan an die Macht zurückkehrte.

Finden Sie am Montag, dem 15. September, in diesem Blog heraus, was in Deutschland noch Schlagzeilen macht.

Der deutsche Innenminister Alexander Dobrindt hat bestätigt, dass die Taliban Gespräche gegen die afghanischen Staatsangehörigen im Gange sind, die wegen Verbrechen aus Deutschland verurteilt wurden.

„Wir wollen alleine Abschiebungen ermöglichen. Und deshalb halten wir technische Kontakte zwischen Kollegen aus dem Innenministerium und Vertretern aus Afghanistan“, sagte er.

„Und diese technischen Kontakte sollten letztendlich dazu führen, dass wir die Menschen regelmäßig nach Afghanistan deportieren können“, fügte Dobrindt hinzu.

Unabhängig davon bestätigte der deutsche Außenminister Wadephul Johann Wadephul auch, dass in Doha Gespräche über Deportationen stattfanden – jedoch signalisierte, dass er in Kabul keine Besprechungen nach Bedarf sah.

Im Juli flog Deutschland 81 Afghanen, die wegen Verbrechen nach Afghanistan verurteilt worden waren.

Warum ist der Umzug umstritten?

Die Taliban übernahm im August 2021 nach dem NATO -Rückzug die Regierung Afghanistans. Seitdem hat Deutschland keine offiziellen diplomatischen Beziehungen zur Taliban -Regierung gehabt, die es nicht als legitim anerkannte.

Marcel Emmerich, der Sprecher der Innenpolitik der grünen Partei, hat es einen Skandal genannt.

„Die Öffentlichkeit hat das Recht zu wissen, was die Terroristen als Gegenleistung erhalten. DoBrindt macht sich von einer islamistischen Organisation abhängig und verringert die Sicherheit im Land“, sagte er gegenüber dem Tagesspiegel Zeitung.

Mit dem Aufstieg des äußersten Rechts in Deutschland war die Migration ein zentrales Thema in der Wahlkampagne der CSU und der CDU bei den Parlamentswahlen im Februar.

Kanzler Friedrich Merz hat geschworen, die Menschen nach Afghanistan und Syrien zu deportieren und Asyl -Zulassungsprogramme für die ehemaligen örtlichen Mitarbeiter der deutschen Agenturen in Afghanistan auszusetzen.

Heute hält das deutsche Parlament mehr Lesungen des Haushaltsvorschlags 2026.

Wir erwarten auch, dass politische Parteien nach den lokalen Wahlen in Deutschlands bevölkerungsreichsten Staat, North Rhein-Westphalia, Erklärungen abgeben werden.

Außerdem wird der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz nach Jahren der Restaurierungsarbeiten an der Wiedereröffnung einer Synagoge in München teilnehmen.

Wir werden Ihnen Updates und Analysen zu den neuesten Nachrichten aus Deutschland bringen.

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