Die meisten Deutschen wollen unabhängige europäische nukleare Abschreckung

von Otto Hofmann
1 Minuten Lesedauer

Fast zwei Drittel der Deutschen sind laut einer neuen Forsa-Umfrage nun die Idee einer europäischen nuklearen Abschreckung zurück, die nicht auf den USA beruht.

Die Unterstützung liegt bei 64%, wobei die solide Unterstützung in Altersgruppen, Regionen und Parteilinien – etwas Seltenes in deutschen außenpolitischen Debatten.

Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz hatte die Idee bereits vor dem Amtsantritt geführt und Gespräche mit Frankreich und Großbritannien im Auge, um eine gemeinsame nukleare Strategie für Europa inmitten der Unsicherheit der Trump-Ära aufzubauen.

Hier sind die neuesten Schlagzeilen aus Deutschland am Montag, den 23. Juni.

Guten Morgen von einem bewölkten Bonn Am Rhein. Willkommen bei DWs Berichterstattung über Entwicklungen in Deutschland am Montag, den 23. Juni.

Eine Studie hat ergeben, dass die meisten Deutschen für Europa eine nukleare Abschreckung entwickeln, die unabhängig von den Vereinigten Staaten ist.

Fast zwei Drittel von Menschen, die gefragt wurden, sagten sie, sie waren zugunsten von eine gemeinsame nukleare Strategie für Europa.

Ziel wäre es, das Vertrauen Europas in den US -nuklearen Regenschirm zu verringern, insbesondere in Bezug auf die Unvorhersehbarkeit von Präsident Donald Trump.

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