- Glatteis löst auf einer Autobahn in Nordrhein-Westfalen mehrere Unfälle aus, bei denen drei Menschen ums Leben kommen und die Straße in beide Richtungen gesperrt wird.
- Die gleichen Bedingungen führten zu einer Massenkarambolage mit 26 Fahrzeugen auf einer separaten Autobahn im selben Teil Deutschlands, mit weniger schwerwiegenden Folgen
- Ein Polizeihund namens Pixel spürt einen Einbruchsverdächtigen auf und holt ihn aus einem Lagerschrank
Hier sind einige der größten Schlagzeilen aus Deutschland vom Freitag, 23. Januar.
Bei einer Reihe von Unfällen durch Glatteis auf Autobahnen in Nordrhein-Westfalen sind nach Angaben der Polizei am frühen Freitag drei Menschen ums Leben gekommen.
Glatteis löste in den frühen Morgenstunden auf der Autobahn A44 mehrere Unfälle aus. Nach Angaben der Polizei kollidierte ein Lastwagen mit einem mit Papier beladenen Sattelauflieger, der Feuer fing. Der LKW-Fahrer verstarb noch an der Unfallstelle, während der Fahrer des Sattelaufliegers ins Krankenhaus gebracht wurde.
Bei einem weiteren Unfall auf demselben Straßenabschnitt kamen zwei weitere Menschen ums Leben. Nach Angaben der Polizei ereigneten sich aufgrund der vereisten Bedingungen insgesamt 17 Unfälle in beide Richtungen. Die A44 war in dem Bereich in beide Richtungen gesperrt.
Glatteis hatte am Freitag zuvor auch auf der Autobahn A42 bei Essen zu einer Massenkarambolage geführt. Ein erstes Auto geriet auf einer Brücke über den Rhein-Herne-Kanal ins Schleudern und löste einen Kettenunfall mit 26 Fahrzeugen aus, teilte die Polizei mit.
Nach Angaben des Rettungsdienstes wurden 25 Menschen leicht verletzt, fünf von ihnen wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Wie die Polizei mitteilte, staute sich der Verkehr während der morgendlichen Hauptverkehrszeit über mehrere Kilometer.

Eiskalter Regen und extremes Eis haben im nördlichen Bundesland Niedersachsen das tägliche Leben durcheinander gebracht, Schulschließungen erzwungen und zahlreiche Verkehrsunfälle ausgelöst.
Die Polizei sagte am Freitagmorgen, dass die Bedingungen auf den Straßen „katastrophal“ seien. Vom Teutoburger Wald bis zu den Ostfriesischen Inseln seien Hunderte vereiste Unfälle gemeldet worden. Bei den meisten Unfällen kam es zu Sachschäden, einige Menschen wurden jedoch leicht verletzt und in mehreren Gegenden kam es zu Übergriffen von Lastwagen.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor gefrierendem Regen oder Nieselregen bei Kontakt mit kaltem Boden, insbesondere westlich der Weser. Der Alarm erstreckte sich über weite Teile Nordwestdeutschlands und die Polizei forderte die Bewohner auf, zu Hause zu bleiben.
Die Polizei in Westdeutschland hat einen mutmaßlichen Einbrecher festgenommen, nachdem ein Polizeihund ihn in einer Lagerhalle in der Stadt Hagen aufgespürt hatte.
Beamte sagten am Freitag, der 30-Jährige sei durch eine Dachluke in das Gebäude eingebrochen, bevor die Polizei das Gelände umstellte und durchsuchte. Der Verdächtige versteckte sich in einem Kleiderschrank, wo ihn der Polizeihund Pixel ausfindig machte.
Die Polizei sagte, der Mann habe sich geweigert herauszukommen und es könne nicht ausgeschlossen werden, dass er bewaffnet sei, was einen Beamten dazu veranlasste, dem Hund den Befehl zu geben, einzugreifen. Pixel biss den Verdächtigen in den Arm und zog ihn aus dem Kleiderschrank auf den Boden.
Der Mann wurde leicht verletzt, zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht und später vorläufig in Gewahrsam genommen. Die Polizei sagte, er sei verdächtigt worden, zuvor in dasselbe Lagerhaus eingebrochen zu sein.
Der Supermarktriese Aldi Süd hat bestätigt, dass in seiner Deutschlandzentrale in den kommenden Jahren mehrere Hundert Stellen abgebaut werden.
Das Unternehmen teilte der Nachrichtenagentur DPA mit, dass der Entlassungsprozess im vergangenen Jahr begonnen habe. Branchenquellen gehen von bis zu 500 betroffenen Stellen aus, vor allem in den Bereichen Buchhaltung, Personalwesen und Einkauf. Die Geschichte wurde erstmals von Deutschland berichtet Lebensmittel Zeitung.
Aldi Süd machte keine Angaben zur Zahl der betroffenen Arbeitsplätze und nannte den Abbau auch nicht detailliert.
Derzeit sind rund 2.000 Mitarbeiter in der Deutschlandzentrale von Aldi Süd in Mülheim an der Ruhr beschäftigt. Darüber hinaus beschäftigt der Einzelhändler bundesweit rund 50.000 Mitarbeiter, betreibt bundesweit rund 2.000 Filialen und ist eine der größten Lebensmittelketten des Landes.
In Deutschland agiert Aldi als zwei separate Unternehmen – Aldi Nord (Nord) und Aldi Süd (Süd), während es in anderen Ländern einfach den Namen Aldi trägt.
Guten Tag aus der DW-Nachrichtenredaktion in Bonn.
Sie sind dabei, wenn die Nachricht eintrifft, dass bei Unfällen durch Glatteis im westlichen Bundesland Nordrhein-Westfalen drei Menschen ums Leben gekommen sind.
Bei einem Vorfall prallte ein Lkw gegen einen Sattelauflieger, fing Feuer und tötete den Lkw-Fahrer. Zwei weitere Menschen kamen bei einem weiteren Unfall bei eisigen Bedingungen ums Leben, und bei einer Massenkarambolage mit 26 Fahrzeugen wurden 25 Menschen verletzt und der Berufsverkehr in der Nähe der Stadt Essen lahmgelegt.
In der Stadt Hagen machte ein Polizeihund namens Pixel Schlagzeilen, als er einen mutmaßlichen Einbrecher aus einem Kleiderschrank zog, nachdem er von Polizisten in die Enge getrieben wurde.
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