Nachrichten aus Deutschland: Pistorius will Kriegsschiffprojekt abschaffen – Medien

von Otto Hofmann
2 Minuten Lesedauer
  • Berichten zufolge wird Deutschland sein bisher größtes Marine-Rüstungsprojekt aufgeben
  • Der Zugverkehr wurde wieder aufgenommen, nachdem er durch einen Kommunikationsausfall lahmgelegt worden war
  • Der Prozess gegen einen Mann, dem vorgeworfen wird, einen Zugschaffner tödlich angegriffen zu haben, beginnt

Hier ist eine Zusammenfassung der Top-Schlagzeilen aus und über Deutschland am 24. Juni 2026:

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 Menschenschlange am Frankfurter Hauptbahnhof, Hund liegt am Boden
Der Zugstopp bereitete den Zugreisenden große Unannehmlichkeiten

Der Zugverkehr in ganz Deutschland war am späten Dienstagabend für mehr als zwei Stunden unterbrochen, nachdem ein Kommunikationssystem ausgefallen war.

Die Deutsche Bahn untersucht nach eigenen Angaben derzeit die Ursache der Panne.

Weitere Einzelheiten zum Stopp und seinen Auswirkungen auf den Reiseverkehr innerhalb Deutschlands können Sie hier in unserer ausführlichen Berichterstattung lesen.

Medienberichten zufolge will Deutschland seine Pläne zum Bau von sechs F126-Fregatten aufgeben, ein Multi-Milliarden-Euro-Projekt, das das größte in der Geschichte der Marine des Landes gewesen wäre.

Sowohl das deutsche Nachrichtenmagazin Spiegel und die britische Tageszeitung Financial Times sagte Verteidigungsminister Boris Pistorius und beabsichtigte stattdessen, acht kleinere MEKO A-200-Fregatten vom Kriegsschiffbauer TKMS zu kaufen.

Die Nachricht könnte ein Schlag für den Rüstungskonzern Rheinmetall sein, der nach Angaben seines Vorstandsvorsitzenden Armin Papperger im zweiten Quartal das Fregattenprojekt F126 vom niederländischen Schiffbauer Damen übernehmen wollte.

Die geplante Änderung des Kriegsschiffmodells werde von der Marineführung unterstützt, heißt es in den Berichten.

Die Meko A-200-Fregatten sind rund 120 Meter lang (394 Fuß lang) und damit deutlich kürzer als die 166 Meter langen F126.

Das F126-Projekt war mit mehreren Problemen und Verzögerungen behaftet.

Guten Tag aus der DW-Nachrichtenredaktion in Bonn, während in Deutschland weiterhin eine lange Hitzewelle herrscht.

Sie schließen sich uns an, nachdem ein technischer Ausfall am späten Dienstagabend die Züge des Landes zum Stillstand gebracht hatte. Die Deutsche Bahn (DB) untersucht, was die Panne verursacht haben könnte. Alle Details können Sie hier bei der DW nachlesen.

Der Stillstand erfolgte kurz bevor der DB-Aufsichtsrat eine zweitägige Konferenz abhalten wird, auf der Vorstandsvorsitzende Evelyn Palla ihre Strategie zur Umstrukturierung des lange vernachlässigten deutschen Bahnsystems in den kommenden Jahren vorstellen soll.

Weitere Nachrichten rund um den Zug: Am Mittwoch beginnt der Prozess gegen einen Mann, der beschuldigt wird, bei einer Fahrkartenkontrolle einen Schaffner tödlich angegriffen zu haben.

Und dem deutschen Rüstungskonzern Rheinmetall könnte eine Enttäuschung bevorstehen, wenn Medienberichte bestätigt werden, dass ein Projekt zum Bau von sechs F126-Fregatten aufgegeben werden soll.

Mehr zu diesen und anderen Geschichten können Sie ab Mittwoch, 26. Juni, in unserem Blog lesen.

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