DW-Korrespondent in Niger festgenommen

von Otto Hofmann
1 Minuten Lesedauer

Ein Korrespondent des deutschen Auslandssenders Deutsche Welle (DW) wurde in Nigers Hauptstadt Niamey festgenommen.

Die Festnahme habe am 23. Januar stattgefunden, teilte die DW am Samstag mit.

Was wissen wir sonst noch über die Verhaftung des Korrespondenten?

Die DW sagte, sie habe sofort Rechtsbeistand gesucht und stehe in engem Kontakt mit den Angehörigen des Korrespondenten, einem Anwalt vor Ort und den zuständigen lokalen Behörden in Niger.

Die Festnahme erfolgt nach einem am 15. Januar 2025 in der Hausa-Sprache veröffentlichten Bericht über den DW-Dienst.

„Wir sind sehr besorgt über die Verhaftung unseres langjährigen Kollegen und fordern seine sofortige Freilassung. Es muss sichergestellt werden, dass unsere Mitarbeiter ihre journalistische Arbeit frei und ohne Einschüchterung ausüben können“, DW-Programmgeschäftsführerin Nadja Scholz sagte.

Der westafrikanische Staat Niger steht seit einem Putsch im Juli 2023 unter Militärherrschaft.

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International stellt seither eine Verschlechterung der Menschenrechtslage im Land fest.

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