Nachrichten aus Deutschland: Rechtsextreme AfD vor Merz-Konservativen

von Otto Hofmann
2 Minuten Lesedauer
  • Die Unterstützung für die rechtsextreme Alternative für Deutschland liegt unverändert bei 26 %
  • Eine Umfrage zeigt, dass der konservative Block von Bundeskanzler Friedrich Merz 25 % der Stimmen erhalten würde, was einem Rückgang von einem Prozentpunkt entspricht
  • Eine Rettungsaktion für den gestrandeten Buckelwal Timmy ist im Gange
  • Die Bemühungen zur Rettung des Wals wurden auf Eis gelegt, bis eine privat finanzierte Initiative ins Leben gerufen wurde

Hier sind die neuesten Schlagzeilen von Deutschland am Freitag, 17. April 2026:

Die rechtsextreme Alternative für Deutschland (AfD) hat sich diese Woche zum zweiten Mal vor der konservativen Christlich-Demokratischen Union (CDU) durchgesetzt.

Die am Freitag vom ZDF veröffentlichte Umfrage ergab, dass die AfD stabil bei 26 % liegt, während die konservative CDU/CSU-Fraktion von Bundeskanzler Friedrich Merz um einen Punkt auf 25 % abrutschte.

Die Mitte-Links-Sozialdemokraten (SPD), die die letzte Regierung anführten, verzeichneten einen Rückgang ihrer Zustimmung auf 12 %.

Die Zustimmung für die Grünen sank auf 14 %, während die Linke auf 11 % stieg. Die wirtschaftsorientierten Freien Demokraten erreichten in der Umfrage 3 %, die anderen Parteien kamen zusammen auf 9 %.

Die Umfrage deutete auf eine wachsende Frustration über die Regierungskoalition hin, insbesondere über deren Umgang mit steigenden Treibstoffpreisen im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg. Eine große Mehrheit sagte, die staatlichen Maßnahmen seien unzureichend, 81 % forderten stärkere Maßnahmen und 57 % sagten, die Energiewende schreite zu langsam voran.

Die Gesamtzufriedenheit mit der Koalition aus CDU, CSU und SPD ist von 34 % im März auf 27 % gesunken. Die Zustimmung zu Bundeskanzler Friedrich Merz ist auf 30 % gesunken.

Auch die Bewertungen von Vizekanzler Lars Klingbeil und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche sind schwächer geworden, weniger als ein Drittel gibt an, dass sie gute Arbeit leisten.

In persönlichen Bewertungen bleibt Verteidigungsminister Boris Pistorius am beliebtesten, vor Cem Özdemir von den Grünen und Außenminister Johann Wadephul. Merz ist mit seiner bislang niedrigsten Wertung auf den achten Platz zurückgefallen.

Deutsche Welle in Bonn
Der Hauptsitz der DW befindet sich in Bonn, der Hauptstadt Westdeutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg

Guten Tag wie wir uns auf das Wochenende an einem sonnigen Freitagmorgen in Bonn freuen.

Wir sind hier, während eine neue Umfrage zeigt, dass die rechtsextreme Alternative für Deutschland in Umfragen vor dem konservativen CDU/CSU-Block von Bundeskanzler Friedrich Merz liegt.

Dieselbe Umfrage bestätigte auch einen Rückgang der Unterstützung für die Mitte-Links-Sozialdemokraten, Deutschlands älteste politische Partei.

Bleiben Sie hier bei uns und erfahren Sie die neuesten Geschichten, über die Deutschland spricht.

Entdecken Sie mehr Themen