Der Stürmer des FC Bayern München, Harry Kane, ist nach einer Rekordsaison für den Bundesligameister zum Spieler des Jahres in Deutschland gewählt worden.
Bayern-Trainer Vincent Kompany wurde zum Trainer des Jahres gewählt, während die deutsche Verteidigerin Giulia Gwinn mit der Auszeichnung als Spielerin des Jahres für den Münchner Klub einen sauberen Sieg erzielte.
„Ein Bayern-Double – noch nie gingen die Auszeichnungen zur Spielerin des Jahres bei Männern und Frauen an denselben Verein. Herzlichen Glückwunsch an Harry und Giulia sowie an unseren Trainer Vincent“, sagte Bayern-Präsident Herbert Hainer in einer Vereinserklärung. „Wenn Männer- und Frauenfußball gemeinsam Geschichte schreiben, dann ist das der FC Bayern, der Zeichen setzt. Auf dieses Ergebnis sind wir stolz.“
Warum wurde Harry Kane zu Deutschlands Fußballer des Jahres gekürt?
Kane erhielt 272 Stimmen von Mitgliedern des Verbandes Deutscher Sportjournalisten und lag damit deutlich vor Bayern-Teamkollege Michael Olise mit 203.
Der Stuttgarter und deutsche Stürmer Deniz Undav belegte mit 61 Stimmen den dritten Platz.
Englands Kapitän Kane erzielte in der vergangenen Saison für den FC Bayern in 51 Pflichtspielen 61 Tore.
„Es war bisher die beste Saison meiner Karriere“, sagte Kane letzte Woche, nachdem er zum zweiten Mal den Goldenen Schuh von Europa gewonnen hatte.
Seiner Vereinsleistung folgte ein weiterer starker Auftritt bei der Weltmeisterschaft mit England, wo er sechs Tore erzielte und die Mannschaft das Halbfinale erreichte. Kane wurde auch Englands bester Torschütze aller Zeiten bei Weltmeisterschaften und steigerte seine Gesamtbilanz bei Turnieren auf 14.
Der 33-Jährige wurde außerdem zum zweiten Mal in seiner Karriere mit dem Goldenen Schuh Europas ausgezeichnet, nachdem er als bester Liga-Torschütze des Kontinents abgeschlossen wurde.
Der frühere Bayern-Stürmer Luca Toni sagte, Kane habe es auch verdient, den Ballon d’Or zu gewinnen, die wichtigste Einzelauszeichnung des Fußballs.
Kompany wird Trainerin des Jahres, Gwinn gewinnt die Auszeichnung der Frauen
Kompany war mit 314 Stimmen der klare Sieger unter den Trainern und führte die Bayern zum Double aus Meisterschaft und Pokal.

Freiburgs Trainer Julian Schuster, der die Auszeichnung im vergangenen Jahr gewann, wurde mit 87 Stimmen Zweiter, während Stuttgarts Sebastian Hoeneß mit 53 Stimmen Dritter wurde.
Schuster lobte Kompanys Arbeit und sagte, der Belgier sei nicht nur ein guter Trainer, sondern habe auch die Menschen um ihn herum besser gemacht.
Gwinn gewann den Frauenpreis auf Anhieb, nachdem sie sich letztes Jahr den ersten Platz mit Torhüterin Ann-Katrin Berger teilte.
„Das ist eine Ehre und eine Bestätigung meiner Reise“, sagte Gwinn.
Die 27-jährige Bayern-Verteidigerin erhielt 106 Stimmen und schlug mit 94 knapp ihre Teamkollegin Klara Bühl.
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Herausgegeben von: Sean Sinico
