Senioren lassen Einbrecher alt aussehen

Gute Schutzma├čnahmen f├╝r die Wohnung

ein Niedersachsen-Artikel von Matthias Koch - 03.03.2010
Senioren k├Ânnen sich mit Sicherheitstechnik vor Einbruch sch├╝tzen

Alle zwei Minuten wird in Deutschland eingebrochen. Besonders ├Ąltere Menschen sind gef├Ąhrdet, da sie meist an einem regelm├Ą├čigen Tagesablauf festhalten, auf den sich Einbrecher verlassen k├Ânnen. Laut einer Studie des kriminologischen Forschungsinstitutes Niedersachsen werden sie innerhalb der eigenen vier W├Ąnde h├Ąufiger Opfer eines kriminellen Deliktes als j├╝ngere Menschen.

Vorbeugen hilft gegen Straftaten

"Senioren k├Ânnen Einbrecher aber alt aussehen lassen. Effektiver Schutz beginnt bei einfachen Verhaltensregeln", unterstreicht Dr. Helmut Rieche von der Initiative f├╝r aktiven Einbruchschutz "Nicht bei mir!", in der sich die Polizei und Verb├Ąnde der Sicherheitswirtschaft zusammengeschlossen haben. Angekippte Fenster oder ins Schloss gefallene T├╝ren seien nahezu eine Einladung f├╝r Diebe. Bei l├Ąngerer Abwesenheit, im Urlaub oder bei Krankenhausaufenthalten empfehlen Experten ├╝ber Zeitschaltuhren stundenweise R├Ąume zu erleuchten und so Anwesenheit vorzut├Ąuschen.

Sicherheitstechnik schafft ein gutes Gef├╝hl

Den wirkungsvollsten Schutz bietet die richtige Sicherheitstechnik. Diese sichert nicht nur T├╝ren und Fenster, sondern macht die Wohnung zu einem Ort h├Âherer Lebensqualit├Ąt. Gerade bei ├Ąlteren Menschen, die knapp 20 Stunden pro Tag in ihrer Wohnung verbringen, darf Angst keinen Platz haben. Die geeignete Technik bringt neben Sicherheit auch gr├Â├čeren Komfort in den Alltag. Beispielsweise lassen sich schwer erreichbare Fenster bequem mit einem mechanischen Motorhebel schlie├čen. Eine Gefahrenwarnanlage schl├Ągt nicht nur bei einem Einbruch Alarm, sondern auch, wenn der Gashahn offen steht oder das B├╝geleisen brennt und sich dadurch Feuer und Rauch entwickeln. Ein Signal warnt die Bewohner oder wird einem Sicherheitsdienstleister weitergeleitet.

Welche Sicherheitsl├Âsung im konkreten Fall die richtige ist, ergibt sich durch kompetente Beratung. Seniorinnen und Senioren k├Ânnen sich auf www.nicht-bei-mir.de ├╝ber Schwachstellen von Wohnungen und H├Ąusern sowie ├╝ber Sicherheitsexperten am jeweiligen Wohnort informieren.

Foto: Clipdealer

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