Der Stadtrat der Stadt Leinfeld-Echterding in der Nähe von Stuttgart im südwestlichen deutschen Bundesstaat Baden-Württemberg ordnete den Abriss einer fast fertiggestellten Moschee an.
Der Rat in der Mehrheit sagte, die in Köln ansässige Islamische Vereinigung, die die Moschee errichtete, müsse sie bis Ende des Jahres auf eigene Kosten niederreißen.
Der Vereinigung der islamischen Kulturzentren (Vikz) wurde 2014 das Recht, die Moschee Leinfeld-Echterdingen zu bauen.
Dem Verband wurde jedoch mitgeteilt, dass das Gebäude innerhalb von vier Jahren abgeschlossen sein müsse, eine Verpflichtung, die es nicht erfüllte.
Als Vikz die vertragliche Grenze überschritten hat, haben die Behörden in Leinfeld-Echterding-Maßnahmen rechtliche Schritte unternommen, um seine Baugenehmigung zu widerrufen.
Der Rat hat sich geschworen, einen neuen Standort für die Moschee zu finden
Es kam zu einem Rechtsstreit, wobei das Bundesverfassungsgericht in Deutschland im Januar 2024 einging, um zugunsten der kommunalen Behörden zu entscheiden.
Als weitere Gespräche zur Lösung der Situation erfolglos blieben, ordnete der Rat an, das Gebäude abgerissen zu werden.
Obwohl der Rat auch dafür stimmte, der Islamic Association einen alternativen Standort für eine neue Moschee zu finden, sagte Vikz, dass er das Gebäude von Leinfeld-Echterdingen nicht niederreißen wird.
„Wir, die Vereinigung der islamischen Kulturzentren (VIKZ), in Übereinstimmung mit unserer lokalen Vereinigung in Leinfeld-Echterding können den Abriss der Moschee nicht berücksichtigen. Wir können und werden eine solche Nachfrage nicht durchführen“, sagte ein Vikz-Sprecher dem lokalen Stuttgarter nachrichten Zeitung.
Bürgermeister Otto Ruppaner teilte der Zeitung mit, dass die Stadt einfach die Bedingungen des ursprünglichen Vertrags durchsetzte und er „bereit sei, den Fall vor Gericht zu bringen“.
Herausgegeben von Sean Sinico
