Der Kölner Dom erhebt ab sofort Eintrittsgelder

von Otto Hofmann
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Der Kölner Dom wird ab der zweiten Jahreshälfte einen Eintrittspreis verlangen, gab die Domkapitel am Donnerstag bekannt.

In einer Pressekonferenz teilte das Domkapitel mit, dass mit der Gebühr die steigenden Kosten für Betrieb, Wartung und Sicherung der Anlage gedeckt werden sollen.

Der Eintritt in den Dom bleibt für Kirchgänger, Gottesdienstbesucher und Mitglieder des Zentralen Dombauvereins weiterhin kostenfrei.

Warum ist der Kölner Dom so berühmt?

Die 157 Meter hohe Kathedrale thront seit Jahrhunderten über der westlichen Stadt Köln.

Der ab 1248 erbaute gotische Dom wurde erst 1880 fertiggestellt. Er gehört zu den wenigen Gebäuden in Köln, die den Zweiten Weltkrieg überstanden haben.

Heute gehört es zum UNESCO-Weltkulturerbe und zieht jährlich rund 6,6 Millionen Besucher an.

Rund 99 Prozent der Dombesucher seien Touristen, sagte Dompropst Guido Assmann. Wie viel genau sie zahlen müssen, um Zugang zu diesem ikonischen Bauwerk zu erhalten, muss noch bekannt gegeben werden.

Das Domkapitel begründete die Entscheidung, mit der Erhebung von Gebühren für Besucher zu beginnen, und sagte, dass die Kathedrale seit 2019 sechs Jahre in Folge Verluste erlitten habe.

„Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem die Reserven des Kölner Doms in absehbarer Zeit erschöpft sein werden“, sagte Domverwalter Clemens van de Ven.

Herausgegeben von: Wesley Dockery

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