Bei einem mutmaßlichen Angriff auf ein Gymnasium im bayerischen Schongau sind nach Polizeiangaben mindestens zwei Mädchen schwer verletzt worden.
Die Mädchen wurden ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei sagte, es sei zunächst unklar, ob ihre Verletzungen lebensgefährlich seien.
Zuvor hatten die Behörden mitgeteilt, dass bei einem scheinbar randalierenden Angriff mehrere Menschen am Welfen-Gymnasium verletzt worden seien.
Teenager-Verdächtiger festgenommen
Der Tatverdächtige, ein 16-Jähriger, flüchtete zunächst, konnte jedoch kurze Zeit später festgenommen werden. Bei der Suche kam ein Polizeihubschrauber zum Einsatz.
Die Polizei sagte, es sei unklar, ob der 16-Jährige die Schule besuchte. Zu einer möglichen Waffe äußerte sich ein Sprecher zunächst nicht.
Die Gesamtzahl der Verletzten und die Schwere ihrer Verletzungen blieben unklar. Die Polizei sprach zunächst von einer einstelligen Zahl verletzter Personen.
Rettungshubschrauber im Einsatz
Zuvor hatte die Polizei mitgeteilt, dass zahlreiche Beamte an der Schule im Einsatz seien.
Die Beamten äußerten sich zunächst nicht zum Grund des Einsatzes, obwohl die Menschen in der Gegend aufgefordert wurden, den Ort zu meiden. Bei der Feuerwehr wurde eine Anlaufstelle für Angehörige und Eltern der Schüler eingerichtet.
Nach dem Vorfall waren Rettungskräfte, darunter mehrere Rettungshubschrauber, vor Ort. Nach Angaben der ADAC Flugrettung seien sechs Hubschrauber beteiligt gewesen, vier davon vom ADAC, mindestens einer sei zur Versorgung der Verletzten im Einsatz gewesen.

Schongau ist eine Kleinstadt mit mehr als 12.000 Einwohnern am Lech im Westen Oberbayerns.
Das Welfen-Gymnasium liegt nur wenige hundert Meter von der Altstadt und dem Lech entfernt. Laut Website der Schule werden dort rund 800 Schüler von mehr als 80 Lehrern unterrichtet. Eine Grundschule, eine Mittelschule und eine weiterführende Schule befinden sich ebenfalls in der Nähe.
Herausgegeben von: Zac Crellin
