Nachrichten aus Deutschland: Merz reist zu einem Treffen mit Erdogan in die Türkei

von Otto Hofmann
3 Minuten Lesedauer

Bundeskanzler Friedrich Merz reist in die Türkei, wo er am Donnerstag mit Präsident Recep Tayyip Erdogan zusammentreffen wird.

Im Mittelpunkt der Gespräche sollen der Krieg in der Ukraine und die Friedensbemühungen im Nahen Osten stehen.

Inzwischen veröffentlichen in Deutschland mehrere deutsche Giganten ihre Ergebnisse für das dritte Quartal.

Willkommen zur DW-Berichterstattung darüber, worüber Deutschland am Mittwoch, 29. Oktober, spricht.

Einige der größten deutschen Unternehmen haben am Mittwoch ihre Ergebnisse für das dritte Quartal veröffentlicht, darunter auch der Sportbekleidungsriese Adidas meldet einen leichten Anstieg und Deutsche Bank kündigt einen Rekord-Quartalsgewinn an.

In BayernAdidas sagte, ein Anstieg des Betriebsergebnisses um 23 % auf 736 Millionen Euro (856 Milliarden US-Dollar) habe nur zu einem Anstieg des Nettogewinns um 3 % auf 482 Millionen Euro geführt, was auf Währungs- und Inflationseffekte sowie höhere Steuern zurückzuführen sei.

Mittlerweile in FrankfurtDie Deutsche Bank meldete für das dritte Quartal einen Rekordgewinn vor Steuern von 2,4 Milliarden Euro, was bedeutet, dass Deutschlands größte Bank in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 4,8 Milliarden Euro verdient hat.

„Mit Rekordergebnissen im dritten Quartal und in den letzten neun Monaten haben wir bewiesen, dass wir in einem sich schnell verändernden Umfeld den Wert für unsere Kunden und Aktionäre steigern können“, sagte Vorstandsvorsitzender Christian Sewing.

In Stuttgart hingegen Automobilhersteller Mercedes-Benz Der Nettogewinn sank um 30,8 % auf 1,19 Milliarden Euro (1,38 Milliarden US-Dollar), was auf die von US-Präsident Donald Trump verhängten Zölle und die zunehmende Konkurrenz durch US-Präsident Donald Trump zurückzuführen ist China.

Autoexporte aus der europäische Union Im Rahmen eines im Juli vorgestellten Abkommens zwischen der EU und den USA wird auf die USA ein Zollsatz von 15 % erhoben. Dieser liegt zwar unter den ursprünglich angedrohten 27,5 %, liegt aber weit über den 2,5 %, die vor Beginn des Handelskrieges von Trump galten.

Gleichzeitig gingen die Verkäufe im Schlüsselmarkt China im dritten Quartal um 27 % zurück, was dazu beitrug, dass der Gesamtumsatz um 12 % zurückging.

„Unsere Ergebnisse für das dritte Quartal entsprechen unserer Prognose für das Gesamtjahr“, betonte Mercedes-Chef Ola Kaellenius, räumte aber ein: „Mit Blick auf die Zukunft gehen wir davon aus, dass das Marktumfeld weiterhin herausfordernd bleiben wird. Der Hyperwettbewerb in China wird so schnell nicht verschwinden.“

Endlich Chemieriese BASF meldete ebenfalls ein enttäuschendes drittes Quartal mit einem Umsatzrückgang von 3,2 % auf 15,23 Milliarden Euro im Jahresvergleich. „Die Kaufkraft der Kunden blieb in fast allen unserer Branchen und Regionen verhalten“, kommentierte Vorstandsvorsitzender Markus Kamieth.

Guten Tag aus der DW-Nachrichtenredaktion in Bonn!

Heute begleiten wir den deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz auf seiner Reise in die Türkei zu bilateralen Gesprächen mit Präsident Recep Tayyip Erdogan.

Die Türkei stellt die größte Expat-Gemeinschaft in Deutschland dar, und Menschenrechtsgruppen drängen den deutschen Staatschef, während seines Besuchs auf Ankaras hartes Vorgehen gegen seine Opposition einzugehen.

In diesem Blog erfahren Sie das Neueste über Merz‘ Besuch und alles, was sonst noch in Deutschland passiert, von Nachrichten über Videos bis hin zu Analysen. Bleiben Sie dran!

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