Deutschland: Siebenjähriger erbeutet 5.000 Euro Bargeld an Schule in Osnabrück

von Otto Hofmann
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Die Polizei in der nordwestlichen Stadt Osnabrück berichtete am Donnerstag, dass ein siebenjähriger Junge in seiner Grundschule für Gesprächsstoff in der Klasse gesorgt habe, als er mit seinen Freunden ein Bündel Geldscheine im Wert von 5.000 Euro (ungefähr 5.800 US-Dollar) vor sich herzeigte.

„Der Zanger aus dem Landkreis Osnabrück hatte wertvolles Gepäck zur Hand. Kein Scherzgeld, alles völlig legal.“ – und nur zum Anschauen“, schrieb die Polizei über den ungewöhnlichen Fall in Niedersachsen. „Wann sieht man so viel Bargeld auf einem Stapel? In diesem Fall in einem Umschlag.“

Wie war der Junge an das Geld gekommen?

Es stellte sich heraus, dass der Junge vor der Schule zu Hause auf den Umschlag gestoßen war. Seine Eltern hatten das Geld von der Bank abgehoben, da sie vorhatten, ein Auto zu kaufen.

„Der Autokauf musste erst einmal warten. Diese wunderschönen Geldscheine mussten erst einmal von seinen Klassenkameraden bewundert werden. Und so wanderte der Umschlag in seinen Ranzen.“ – und der Junge wurde das beliebteste Kind des Morgens“, sagte die Polizei.

Er ließ seine Klassenkameraden einige der Banknoten inspizieren und sogar daran riechen und erregte schließlich die Aufmerksamkeit seines Lehrers, der am Mittwochmorgen vorsorglich die Polizei alarmierte.

„Der Beamte kam und brachte bald Licht ins Dunkel. Das Geld wurde zusammengetrommelt, zurück in den Umschlag gesteckt und an die Eltern zurückgegeben. Es ist nichts passiert. Die Eltern sind glücklich, der Sohn ist glücklich, die Klassenkameraden sind aufgeregt.“

Herausgegeben von: Kieran Burke

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