Video von Taylor Swift löst deutschen Museumsbesucherboom aus

von Otto Hofmann
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Hunderte Besucher strömten in ein Museum in Mitteldeutschland, nachdem dort ein Gemälde in Taylor Swifts Erfolgsvideo „Das Schicksal der Ophelia“ gezeigt wurde.

Das Video beginnt damit, dass Superstar Swift in einem weißen Kleid liegt, das stark an ein Jugendstilgemälde von Friedrich Heyser erinnert. Das Gemälde ist eines von Ophelia, Hamlets Geliebter in William Shakespeares längstem gleichnamigen Stück.

Im Originalstück wird Ophelia schließlich verrückt und ertrinkt in einem Fluss.

Was hat das Museum zum Taylor-Swift-Video gesagt?

Hunderte weitere Menschen besuchten am Wochenende das Hessische Landesmuseum in Wiesbaden, um das Gemälde des deutschen Künstlers zu sehen, das vermutlich aus der Zeit um 1900 stammt.

Zu den Fans zählen Menschen, die extra aus Hamburg im Norden des Landes angereist sind, sowie Familien amerikanischer Soldaten, die auf dem US-Militärstützpunkt Wiesbaden stationiert sind, sagte ein Museumssprecher der Nachrichtenagentur Associated Press.

Andreas Henning, der Direktor des Museums, sagte der deutschen Nachrichtenagentur DPA, er sehe Ähnlichkeiten zwischen Swifts Video und Heysers Werk.

„Wir sind überrascht und erfreut, dass Taylor Swift dieses Gemälde aus dem Museum als Inspiration für ihr Video verwendet hat“, sagte Henning. „Das ist natürlich eine tolle Gelegenheit, Menschen ins Museum zu locken, die uns noch nicht kennen.“

Henning sagte, Versuche, den Megastar zu erreichen, seien bisher erfolglos geblieben und äußerte den Wunsch, „Taylor Swift irgendwann das Originalgemälde zu zeigen“.

Herausgegeben von: Roshni Majumdar

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