Landkreis Hameln-Pyrmont

Region im Weserbergland

ein Niedersachsen-Artikel von Redaktion - 29.12.2014
Die Weser und das Weserbergland prägen den Landkreis Hameln-Pyrmont

Im Süden Niedersachsens und im Zentrum des Weserberglandes liegt der Landkreis Hameln-Pyrmont, der sich auf einer Fläche von ca. 797 Quadratkilometern erstreckt und etwa 150.000 Einwohner zählt. Der Kreis grenzt an die Region Hannover sowie die Landkreise Holzminden, Hildesheim, Schaumburg und Lippe (NRW). Er setzt sich aus den Städten Hameln, Bad Pyrmont, Bad Münder sowie Hessisch Oldendorf, den Flecken Aerzen, Coppenbrügge, Salzhemmendorf und der Gemeinde Emmerthal zusammen.

Der Landkreis mit seinen heilwirksamen Sole- und Thermalquellen ist nicht nur für seine berühmten Kurorte wie Bad Pyrmont bekannt, auch die reizvolle Weserberglandschaft, das Naturschutzgebiet der Emmer, das Sünteltal und der Deister-Höhenzug tragen ihrerseits dazu bei, dass Hameln-Pyrmont ein gefragtes Urlaubsdomizil für Erholungssuchende und Aktivurlauber ist. Die Rattenfängerstadt Hameln bildet das Zentrum des Kreises, hier hat auch die Kreisverwaltung ihren Sitz.

Wirtschaft und Verkehr im Landkreis Hameln-Pyrmont

Die Bandbreite der Wirtschaft zeigt sich im Landkreis ausgewogen, mit einem perfekten Mix aus Industrie, Handwerk, Tourismus und Gesundheitswesen. Seit jeher sind Unternehmen der Metall- und Elektroverarbeitung ansässig. Medien, Kommunikation und Informationstechnik werden im Medienpark in Hameln groß geschrieben. Bankwesen und Dienstleistungen, Forschung und Wissenschaft sind weitere wirtschaftliche Eckpfeiler des Landkreises Hameln-Pyrmont. Kurbetrieb und Gesundheitswesen ergänzen die wirtschaftlichen Aktivitäten.

Mit den Bundesstraßen B1, B83, B217 und B442 finden sich wichtige Verkehrsanbindungen zu den angrenzenden Landkreisen und in die Region Hannover. Der Bahnverkehr wird durch die Bahnstrecken Hannover-Paderborn sowie Löhne-Hildesheim abgedeckt.

Freizeitangebot, Sehenswürdigkeiten und Wellness

Alle Städte und Gemeinden sowie die bezaubernden Landschaftsgebiete im Landkreis eröffnen den Gästen und Besuchern eine Vielzahl an Möglichkeiten. Radwanderungen entlang der Weser, Schiffsausflüge oder Kanutouren gehören zu den aktiven Erlebnissen im Kreis. Mit dem Naturpark Weserbergland erschließt sich die eindrucksvolle Naturlandschaft in all ihren Facetten. In den zahlreichen Erholungsgebieten wie dem Osterwald, den Thüster Bergen, der Ottsteiner Hochebene und dem Thal der Emmer, der Bergwelt von Deister, Ith und Süntel sowie dem Hamelner Stadtwald zeigt sich die Auswahl für Naturfreunde groß.

Die schönsten Bauwerke der weltberühmten Weserrenaissance lassen sich im Landkreis vielerorts bestaunen. In Hameln wird das Märchen vom Rattenfänger wahr, denn der zieht noch heute mit seinem Gefolge durch die Stadt. Hameln zählt über das Jahr hindurch eine gigantische Anzahl von Tagestouristen, die extra anreisen, um die historische Altstadt, das Rattenfängerhaus oder das Hochzeitshaus zu besichtigen oder, um nach einer erfrischenden Weserschifffahrt an der romantischen Weserpromenade zu verweilen.

Als einer der renommiertesten Kurorte Deutschlands präsentiert sich Bad Pyrmont mit Schloss und Festung, herrlichen Barockalleen und dem einzigartigen Kurpark, der von unendlich vielen Palmen gesäumt wird. Zu den beliebten Wellness-Zielen zählt auch die Ith-Sole-Therme Salzhemmendorf. Bad Münder wartet gleichermaßen mit einem breit gefächerten Erholungsangebot für Körper und Geist auf. Die Stadt bietet darüber hinaus Sehenswürdigkeiten wie das Weserrenaissanceschloss in Hasperde, den Süntelturm oder das Gradierwerk.

In Hessisch Oldendorf kommen abenteuerlustige Naturfans auf ihre Kosten. Das Naturschutzgebiet Hohenstein mit den steilen Klippen sowie einer faszinierenden Fauna bietet sich ebenso als Ausflugsziel an wie die Schillat-Höhle Langenfeld. In der Gemeinde Emmerthal findet sich der Prachtbau der Weserrenaissance: Schloss Hämelschenburg. Auch der englische Landschaftsgarten Ohrberg-Park bietet dem Auge faszinierende Momente.

Foto: Michael Weber

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