Geräucherter Aal

Norddeutsche Spezialität

ein Niedersachsen-Artikel von Redaktion - 24.03.2013
Geräucherter Aal

Der Aal ist einer der Fische, die man durch Räuchern verfeinern und haltbar machen kann. Ein Aal ist ein Raubfisch, sein Fleisch ist weiß und hat nur wenige Gräten, was das Verspeisen angenehm macht. Er selbst ernährt sich von Kleintieren wie kleinen Fischen, Krabben, Flusskrebsen und Fröschen, er speichert in seinem fettreichen Fleisch leider auch Schadstoffe. Aus diesem Grund sollte man keinen Aal verzehren, der aus belasteten Gewässern stammt.

Geräucherter Aal ist auch in Norddeutschland eine sehr beliebte Delikatesse und in diesen Regionen auf verschiedene Arten sehr bekannt. Entlang der Elbe und bspw. am Steinhuder Meer gehört Aal zu den heimischen Delikatessen. In anderen Gebieten kennt man ihn natürlich auch, auch die Bestellung über einen Onlineshop im Internet ist mittlerweile möglich.

Einen geräucherten Aal kann man auf verschiedene Weisen verzehren. Auch pur zu einem Brot mit Butter ist er natürlich sehr lecker. Zusammen mit einem Kartoffelsalat oder auch mit Nudeln wird er in Restaurants und anderen Gastbetrieben angeboten. Sehr lecker ist auch die Variation mit einer gefüllten Kartoffel. Ausgehöhlte Kartoffeln, die mit gedünstetem Lauch und Sahne, geräuchertem Aal und Parmesankäse vermischt gefüllt werden, kommen anschließend in den Backofen und bieten sich anschließend als kulinarische Köstlichkeit den Gästen an.

Fisch ist grundsätzlich gesund, auch in verschiedenen Zubereitungsarten. Gehaltvolle Zutaten machen den Fitnessfaktor wieder zunichte, aber was gibt es schon besseres, als ein lecker zubereitetes Essen mit einem geräucherten Aal? Hobbyangler haben in den meisten Fällen ebenfalls einen Räucherofen zu Hause. Sie können den frisch gefangenen Aal selbst vorbereiten und zum Räuchern aufhängen. Anschließend wird er entweder pur verzehrt oder in einem der leckeren Rezepte verarbeitet.

Foto: Clipdealer

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