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Boxen als Leistungs- und Breitensport

Fittness für Körper und Geist

Der Boxsport entstand offiziell zwischen dem 18. und 19. Jahrhundert in England. Tatsächlich ist es eine der ältesten Sportarten der Menschheit und wurde als Faustkampf 688 vor Christus erstmals als olympische Disziplin ausgetragen. Seit 1904 ist auch das Boxen Bestandteil der Olympischen Spiele.

Die weltweite Fangemeinde vergrößert sich stetig. Und das zu Recht. Kaum eine andere Sportart vereint eine vergleichbare Anzahl an Trainingsmethoden und Effekten, die sich aus ihnen ergeben.

Boxen bietet Vorteile

Trotz einer gewissen Gefahr, die bei einem Kampfsport immer gegeben ist, hat der Faustkampf durchaus positive Effekte. Das optimale Trainingskonzept richtet sich nach dem Erfahrungsgrad. Das Belastungsoptimum ist bei einem aktiven Leistungsboxer ein völlig anderes, als bei einem Fitnessboxer. aber von den Vorteilen profitieren alle gleichermaßen:

  • Es fördert die geistige Konzentration, sorgt für bessere Bewegungskoordination und schnellere Reflexe.
  • Es verbessert die Körperbeherrschung und den Gleichgewichtssinn.
  • Es verleiht Selbstvertrauen und die Fähigkeit sich besser zu behaupten.

Kickboxen als ALternative zum klassischen Faustkampf

Die Übungen stammen aus den Bereichen Kraft, Ausdauer, Schnellkraft und Koordination. Diese vielseitige Beanspruchung stärkt Körper, Geist und Seele.

Auch wenn es sich um einen Individualsport handelt, bietet das Training im Vereinsverband mehr Möglichkeiten. Gerade aktive Leistungsboxer stehen vor der Herausforderung, ein regelmäßiges Workout mit allen wichtigen Komponenten bewerkstelligen zu müssen.

Ausrüstung erforderlich

Um zu Hause oder draußen zu trainieren, genügt wenig Equipment. Manche Trainingseinheiten lassen sich ohne Zubehör oder nur mithilfe des eigenen Körpergewichts durchführen.

  • Das Springseil gehört zur Grundausstattung eines jeden Boxers. Es dient der Verbesserung von Koordination und Ausdauer. Zum Beginn des Trainings eignen sich zehn Minuten Seilspringen zum Aufwärmen.
  • Ein bis zwei Therabänder sind kein Muss, aber hilfreich bei Dehnübungen. Das Dehnen zu Beginn und zum Schluss des Trainings ist unverzichtbar, um Verletzungen vorzubeugen.
  • Einfaches Training der Bauch- und Rückenmuskulatur ist ohne weitere Hilfsmittel möglich. Hierzu eignen sich die Klassiker wie Push-ups, Crunches, Planks, …
  • Zwei- bis dreimal wöchentlich joggen gehen, um die Ausdauer zu steigern. Bereits zwanzig Minuten zeigen einen Effekt. Für aktive Boxer sollte sich mindestens dreimal wöchentlich eine Stunde von selbst verstehen.
  • Schattenboxen eignet sich zur Verbesserung von Schlagkraft, Schnelligkeit, Ausdauer und Koordination. Das linke Bein steht vorne, das rechte hinten; beide etwas mehr als eine Schulterbreite auseinander. Die Fäuste liegen am Kinn. Es sollte immer eine Kombination aus mehreren Schlägen sein. Variationen wie Pendeln, Ausweichen, aus der Deckung gehen, einige Schritte nach hinten oder seitwärts sind wichtig. So gewöhnt sich das Gehirn nicht, sondern läuft permanent auf Hochtouren. Die Fäuste gehen nach jedem Schlag zurück ans Kinn. Am besten führt man diese Übung vor einem großen Spiegel aus.

Boxausrüstung

Workout für Profis

Der Fokus von Profiboxern liegt neben einem allgemein hohen Fitnesslevel auf einer permanenten Verbesserung ihrer Technik.

Bewährtes Trainingszubehör sind:

Gerade bei fortgeschrittenen Boxern sind die Anforderungen an ein passendes Trainingskonzept sehr individuell.

Der Bereich Kraft-Ausdauer hat reines Muskeltraining zum Ziel. Wichtiger Bestandteil sind Core-Übungen, also die Muskelgruppen der Körpermitte beanspruchend. Diese sind essenziell um dem Oberkörper Stabilität zu verleihen, flexible Meidbewegungen auszuführen, mehr Schlagkraft aufzubringen und Schläge besser wegzustecken. Nicht umsonst heißt es: Der Schlag kommt aus dem Körper. Partnerübungen und Sparrings mit einem Trainingspartner sind erlaubt und runden das Work-out ab.

Die Vorteile sind nicht zu übersehen. Das Training des Faustkampfs muss nicht in einer wilden Schlägerei oder einem Wettkampf enden. Viele Freizeitaktive nutzen diese Sportart, um Körper und Geist zu schulen und ein sicheres Gefühl zu bekommen. Nicht zuletzt macht das Boxtraining Spaß.

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